Entlastung: Rund 60 neue Stellen fürs KVR beschlossen

23. Februar 2016

Der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats hat heute rund 60 neue Stellen fürs Kreisverwaltungsreferat beschlossen.

Eine weitere Entlastung für die Behörde ist in einem nächsten Schritt geplant: Für die Haushaltsberatungen 2017 sollen noch einmal 59 Stellen angemeldet werden. Da deren Besetzung ohnehin erst ab nächstem Januar realistisch ist, entsteht durch die Staffelung der Personal-Zuschaltungen keine Zeitverzögerung.
Zumal das Verfahren zur Stellenbesetzung für alle Stellen sofort beginnt – also auch für diejenigen, die ins nächste Jahr verschoben werden.

Die neuen Jobs entstehen unter anderem in der Kfz-Zulassungsbehörde – einem der am stärksten frequentierten Bereiche der Stadtverwaltung. Zug um Zug sollen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt und eingearbeitet werden, sodass die langen Wartezeiten für Bürgerinnen und Bürger reduziert werden können. Auch in der Geschäftsleitung des Kreisverwaltungsreferats wird das Personal aufgestockt, unter anderem für die Abwicklung von Wahlen und Abstimmungen sowie für die IT. Eine funktions- und leistungsfähige IT-Ausstattung ist die Grundlage dafür, dass das KVR seine Aufgaben erfüllen und einen angemessenen Bürgerservice leisten kann.

SPD-Stadträtin Beatrix Zurek, Fraktionssprecherin im Kreisverwaltungsausschuss, sagt:

„Zwei Drittel aller Bürgerkontakte der Stadtverwaltung laufen im Kreisverwaltungsreferat ab. Keine andere Behörde beeinflusst im selben Maße das Ansehen der Stadt bei Münchens Bürgerinnen und Bürgern. Zugleich gilt: Keine andere Behörde bekommt den starken Zuzug nach München so zu spüren wie das KVR. Mit der Stadt wächst auch die Arbeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb ist es richtig, dass wir das Personal deutlich aufstocken. Bereits im vorigen Sommer haben wir 70 neue Stellen für die Bürgerbüros beschlossen, jetzt wird in anderen Zuständigkeitsbereichen weiter aufgestockt. Dass wir dabei peu à peu und nicht im Hauruck-Verfahren vorgehen, wird ohne praktische Auswirkungen bleiben. Eine Verlangsamung des Prozesses ist nicht zu erwarten, da es ohnehin nicht von heute auf morgen funktionieren kann, alle neuen Arbeitskräfte auszuwählen und einzuarbeiten.“

Die SPD hatte sich bereits mit mehreren Anträgen dafür eingesetzt, die Lage im KVR zu verbessern (z.B. Anträge vom 13. August 2014 sowie 21. Oktober 2014). Im März brachte die Fraktion einen Ergänzungsantrag ein, in dem es hieß: Die Münchnerinnen und Münchner sollen im KVR nicht länger als 30 Minuten warten müssen. Das Ziel wird weiter verfolgt.

  • Beatrix Zurek
    Beatrix Zurek, Stadträtin

An- oder abmelden ganz einfach – mit dem BayernSPD-Konto.

BayernSPD-Konto