Erstes Bauprogramm der Schulbauoffensive beschlossen

18. Februar 2016

Startschuss für die größte deutsche Schulbaubauoffensive: Im Rathaus ist heute der erste Baubeschluss des Aktionsprogramms gefasst worden.

Damit ist der Weg frei für 31 Baumaßnahmen an 38 Schulen mit einem Finanzvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro – darunter Neubauten, Erweiterungen sowie Generalinstandsetzungen. Acht weitere Projekte werden bereits umgesetzt, oder aber der Baubeginn steht unmittelbar bevor. Da die Zahl der Kinder in München stark steigt, liegt ein Schwerpunkt des Programms auf Grundschulen.

SPD und CSU hatten angesichts der Haushaltslage gemeinsam dafür gesorgt, dass die Raumprogramme in den vergangenen Monaten noch einmal überarbeitet wurden. Dabei war es gelungen, die Gesamtflächen je nach Schulart und Schulgröße um durchschnittlich rund fünf Prozent zu reduzieren. Unangetastet blieben dabei die geplanten Raumgrößen der Klassenzimmer, die Inklusions- oder Differenzierungsräumen sowie die Team-Räume für Lehrkräfte.

Stadträtin Birgit Volk, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, sagt:

„Heute ist ein guter Tag für die Münchner Familien. Mit der Schulbauoffensive stellen wir die Weichen dafür, dass für Schülerinnen und Schüler in München sehr gute Lernbedingungen herrschen und jedes Kind nach seinen eigenen Bedürfnissen gefördert werden kann. Bei unseren Bemühungen um eine wirtschaftlichere Ausgestaltung der Raumprogramme haben wir deshalb auch Sorge dafür getragen, dass es keine Abstriche im pädagogischen Bereich gibt. Dass unter anderem Verwaltungs- oder Lagerräume nun etwas kleiner ausfallen, erscheint uns verschmerzbar angesichts der Gesamtdimension der Schulbauoffensive, die unsere Stadt stemmen muss. Es nutzt niemandem, wenn Projekte sich verzögern, weil uns die Kosten davonlaufen. Mit dem ersten Baubeschluss, den wir heute gefasst haben, macht sich München fit für die Zukunft.“

Stadträtin Beatrix Burkhardt, schulpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion, sagt:

„Bei der Schulbauoffensive kommen wir mit großen Schritten voran. Rund 1.486 Millionen Euro ist eine stolze Summe, die unserem stark wachsenden Schulbereich sichtbare und notwendige Verbesserungen bringt. Doch eine Kostenexplosion muss unbedingt verhindert werden. Nachdem wir aus diesem Grund ein wirtschaftlicheres Vorgehen bei den Planungen gefordert hatten, konnte das Schulreferat erhebliche Einsparungen erzielen. Jeder Quadratmeter, der nicht gebaut wird, reduziert die Baukosten. Die Mittelzonen oder fachlich genutzte Räume konnten beispielsweise flächenmäßig reduziert werden. Klassenzimmergrößen und Räume für Schülerinnen und Schüler bleiben hingegen unangetastet. Diese massive Investition in den Schulbau bedeutet eine direkte Investition in die Bildung unserer nächsten Generationen.“

Foto auf der Startseite: istock

  • Birgit Volk
    Birgit Volk, Stadträtin

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