Gemeinsam gegen Rechtsextremismus: Münchner Stadträtinnen und Stadträte wollen mit Experten Gegenstrategien entwickeln

17. Dezember 2015

Im Februar oder März wird im Rathaus eine Expertenanhörung zu aktuellen Entwicklungen in Bezug auf Rechtsextremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stattfinden. Dafür haben Stadträtinnen und Stadträte mit einem fraktionsübergreifenden Antrag, der heute eingereicht wurde, gesorgt.

Gemeinsam mit den Experten wollen die Kommunalpolitiker die aktuelle Problemlage analysieren und Gegenstrategien entwickeln. Zu dem Termin sollen unter anderem der Münchner Polizeipräsident, Vertreter der Religionsgemeinschaften sowie der städtischen Fachstelle gegen Rechtsextremismus eingeladen werden. Auch die Bezirksausschuss-Beauftragten sollen dabei sein.

SPD-Stadtrat Christian Vorländer, Fachsprecher gegen Rechtsextremismus:

„Die Zahl rechtsextremer Straftaten hat stark zugenommen. Hetzerische Parolen, menschenverachtende Schmierereien und Anschläge auf Flüchtlingsheime – solche rassistischen Ausbrüche ereignen sich in Deutschland inzwischen täglich. Diese Entwicklung bereitet uns große Sorgen. Wir müssen das Problem sensibel und wachsam beobachten und entschieden dagegen vorgehen. In München ist kein Platz für Rassismus. Unsere Stadt ist seit Jahren stark engagiert gegen Rechtsextremismus. Gemeinsam mit Experten wollen wir nun überprüfen, ob wir noch mehr tun können und müssen. Damit München eine bunte, liebenswerte, weltoffene und tolerante Stadt bleibt, in der jeder Mensch angstfrei so leben kann, wie er das möchte.“

  • Christian Vorländer
    Christian Vorländer, Stadtrat

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