Präventive Hausbesuche, Mittagessen und mehr: SPD-Fraktion begrüßt die Ausweitung der Altenhilfe-Angebote in München

29. Oktober 2015

Vor einem Jahr hat der Stadtrat beschlossen, dass es in München präventive Hausbesuche bei betagten Menschen geben soll. Sieben Alten- und Servicezentren (ASZ) erhielten mehr Personal, damit jemand bei den Seniorinnen und Senioren daheim vorbeischauen und ihnen Hilfsangebote vermitteln kann. Jetzt soll das Angebot noch ausgeweitet werden.

Sechs weitere Standorte werden ab 2016 hinzukommen, das hat der Sozialausschuss des Stadtrats heute entschieden. Rund 760.000 Euro wird die Umsetzung dieses Beschlusses in Zukunft jährlich kosten. Die SPD-Stadtratsfraktion hatte das neue Angebot von vornherein nach Kräften unterstützt und begrüßt, dass es nun noch verstärkt wird. Von 32 ASZ in München werden künftig 13 präventive Hausbesuche anbieten, damit soll eine flächendeckende Versorgung möglich sein. Wobei die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur bei älteren Menschen vorbeischauen, die dies auch wünschen.

Doch es sind nicht nur die Hausbesuche: Auch in den ASZ selbst können die Angebote verbessert werden, weil der Stadtrat höhere Zuschüsse bewilligt hat. Dadurch wird es möglich, ein warmes Mittagessen für mehr Seniorinnen und Senioren anzubieten, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer besser zu koordinieren und mehr Gruppenangebote zu etablieren – etwa für Menschen, die von Demenz oder Parkinson betroffen sind.

Zugleich soll bis zum dritten Quartal 2016 ein Konzept dazu vorgelegt werden, wie die Altenhilfe-Angebote auch in den Sozialbürgerhäusern verbessert werden können. Dort soll nach dem Willen der SPD ein eigener Fachdienst entstehen.

SPD-Stadträtin Anne Hübner sagt:

„Dass wir heute den personellen Ausbau von sechs weiteren Alten- und Service-Zentren beschlossen haben, ist ein wichtiger Schritt hin zu einem flächendeckenden und bedarfsgerechten Angebot für Seniorinnen und Senioren in München. Insbesondere ältere Menschen, die alleine leben und nur eine kleine Rente bekommen, haben im ASZplus einen wohnortnahen Anlaufpunkt für Beratung, Begegnung und ein warmes Mittagessen gemeinsam mit anderen, die sonst allein wären. Auch die, die nicht von alleine kommen, können nun auf Wunsch zu Hause beraten werden. Um in den Sozialbürgerhäusern ein ähnlich gutes Angebot aufzubauen, sehe ich jedoch noch erheblichen Nachholbedarf und hoffe, dass uns das Sozialreferat hier bis nächstes Jahr einen vernünftigen Vorschlag zur künftigen Organisation vorlegt. Denkbar wäre sonst auch, die Beratungsangebote für ältere Menschen künftig ausschließlich in den ASZ und Beratungsstellen der freien Träger anzusiedeln.“

  • Anne Hübner
    Anne Hübner, Stadträtin

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