Rathaus-SPD begrüßt Beschluss für Gründer- und Innovationszentrum

16. Februar 2016

Im Kreativquartier wird ein bundesweites Leuchtturmprojekt entstehen: ein Gründer- und Innovationszentrum, das insbesondere bei technologieorientierten Firmengründungen Starthilfe leisten soll. Das hat der Arbeits- und Wirtschaftsausschuss des Stadtrats heute Vormittag beschlossen.

Im Schnitt sollen sich dort rund 40 Gründerteams für ein Jahr einmieten können. Von der Beratung zu Finanzierungsfragen bis zu einem Werkstattbereich, der zum Beispiel mit 3-D-Drucker oder Laser ausgestattet sein soll, wird ihnen vor Ort eine wichtige Infrastruktur geboten werden. Auch Ein- bis Zwei-Zimmer-Apartments sollen mittelfristig in der Nähe geschaffen werden.

Die Stadt stellt für das Zentrum im Erbbaurecht ein rund 4000 Quadratmeter großes Grundstück zur Verfügung, das zwischen der Tonnenhalle und bereits bestehenden SWM-Wohnungen liegt. Das Projekt wird gemeinsam mit der UnternehmerTUM gGmbH (U-TUM) umgesetzt, die Europas größte Unterstützungsinstitution für Gründer ist. Das Risiko für den laufenden Betrieb liegt bei der U-TUM.

Das Gründungszentrum wird nun noch etwas größer ausfallen als zu Beginn der Planungen vorgesehen. Dadurch müssen 80 geplante Wohnungen weichen. Das will die Rathaus-SPD nicht mittragen und brachte in der heutigen Sitzung einen mündlichen Ergänzungsantrag ein: Nun wird geklärt, wie die 80 Wohnungen an anderer Stelle durch eine höhere Baudichte doch noch realisiert werden können.

SPD-Stadtrat Horst Lischka sagt:

„Das Projekt hat für den Wirtschaftsstandort München eine ganz zentrale Bedeutung. Mehr erfolgreiche Unternehmensgründungen bedeuten mehr Arbeitsplätze und damit mehr Wohlstand für unsere Stadt. Deshalb ist es wichtig, dass sich München im europaweiten Wettbewerb um Hightech-Gründungen durch das neue Zentrum einen entscheidenden Standortvorteil sichert. Wir legen großen Wert darauf, dass sich auch die Münchner Wirtschaft mit den jungen Gründerinnen und Gründern vernetzt, damit diese auch Input von Praktikern erhalten.“

SPD-Stadträtin Simone Burger ergänzt:

„Derzeit zieht es viele Hightech-Start-ups nach Berlin – nicht nur weil es als cool gilt, sondern auch, weil es einfach mehr Flächen anbieten kann als München. Auch im Münchner Kreativquartier werden Firmengründerinnen und Gründer in Zukunft aber sowohl den Platz als auch die Atmosphäre finden, die sie sich für ihren Start wünschen. Der Standort ist ideal. Wir sind gespannt, welche Ideen dort in die Tat umgesetzt werden und welche Unternehmen dort ihren Anfang haben werden! Genauso wichtig ist uns aber der Wohnungsbau. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die geplanten 80 Wohnungen an anderer Stelle entstehen.“

  • Simone Burger
    Simone Burger, Stadträtin
  • Horst Lischka
    Horst Lischka, Stadtrat

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