Rathaus-SPD fordert bessere Radverbindung am Friedensengel

04. März 2016

Die Rathaus-SPD fordert eine Verbesserung für Radfahrerinnen und Radfahrer am Friedensengel. Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob auf der stadtauswärts führenden Fahrbahn der Prinzregentenstraße ein Radfahrstreifen abmarkiert werden kann. Alternativ könnte eventuell auch der vorhandene, recht schmale gemeinsame Geh- und Radweg verbreitert werden.

Als die Rathaus-SPD vorab im Kreisverwaltungsreferat (KVR) anfragte, erhielt sie erste positive Signale im Hinblick auf die Machbarkeit. Jetzt stößt sie mit einem Antrag eine offizielle Überprüfung an.

Der Status Quo sieht im Moment so aus: Am Friedensengel teilt sich die Fahrbahn der Prinzregentenstraße. Stadteinwärts steht dem Radverkehr ein Radstreifen auf der Fahrbahn zur Verfügung. Stadtauswärts ist dagegen bloß ein geteilter Rad- und Gehweg vorhanden, der keinen ausreichenden Platz bietet.

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der Fraktion, sagt:

„Wer mit dem Rad in den Münchner Osten fährt, wird die Stelle am Friedensengel als unangenehmen Engpass erleben. Auf den ersten Blick erschließt sich nicht, warum nur stadteinwärts ein Radstreifen existiert, stadtauswärts aber nicht. Der dort vorhandene gemeinsame Geh- und Radweg ist nicht breit genug, Radfahrer und Fußgänger kommen sich zwangsläufig in die Quere. Da die Strecke eine wichtige Verbindung ist, soll die Verwaltung nun überprüfen, ob hier nachgebessert werden kann.“

In einer Anfrage befasst sich die Rathaus-SPD heute außerdem mit einer Änderung der Straßenverkehrsordnung und deren Auswirkungen auf Münchens Radlerinnen und Radler. Ab nächstem Jahr gilt: Fahrradfahrer müssen sich nicht mehr wie bisher an Fußgängerampeln orientieren, sondern an den Signalen, die für den fahrenden Verkehr gelten. Ausgenommen sind Kreuzungen, an denen es spezielle Lichtzeichen für den Radverkehr gibt. Das KVR wollte Stellen, an denen Rad- und Gehwege parallel verlaufen, deshalb mit Radler-Ampeln nachrüsten. Jetzt fragt die Rathaus-SPD, wie weit diese Nachrüstung gediehen ist und wie die Behörde sonst noch auf die Änderung der Straßenverkehrsordnung reagiert. Bettina Messinger: „Die neuen Regeln, die ab nächstem Jahr gelten, werden dafür sorgen, dass Radfahrer sicherer und schneller vorankommen. Am komfortabelsten ist es jedoch, wenn sie eigene Ampeln mit längeren Grünzeiten haben.“

Und noch ein Antrag zum Thema Radverkehr kam heute von der Rathaus-SPD: Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob sie sich mit einer Lizenz an der Meldeplattform „RADar!“ beteiligen kann. Radfahrerinnen und Radfahrer haben die Möglichkeit, übers Internet oder eine App Schlaglöcher, Baumwurzeln oder ähnliche Gefahrenstellen zu melden. Wenn die Stadt an dem System teilnimmt, werden die Meldungen direkt an sie weitergeleitet und die zuständigen Behörden können Abhilfe schaffen.

Hier geht's zu unseren heutigen Anträgen und der Anfrage zum Thema Radweg am Friedensengel, zu den Radler-Ampeln und der Meldeplattform.

  • Bettina Messinger
    Bettina Messinger, Stadträtin

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