Rathaus-SPD fordert Unterstützung für Forschungsprojekt zu Surfwellen

15. Oktober 2015

München gilt in Surferkreisen als Heimat des Fluss-Surfens. Die Eisbachwelle ist ein Anziehungspunkt für Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt. Heuer gelang es der Stadtverwaltung in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Surfen in München außerdem, die Surfwelle an der Floßlände wiederzubeleben. Wie und auf welche Weise können noch weitere Surfspots an der Isar erzeugt werden?

Erkenntnisse darüber soll ein Forschungsprojekt der Hochschule München liefern, das stehende Wellen in fließenden Gewässern untersucht. Deshalb fordert die SPD-Stadtratsfraktion heute in einem Antrag: Die Stadt soll die wissenschaftliche Untersuchung unterstützen.

Verena Dietl, Stadträtin und sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion sagt:

„München kann sein Image als Hochburg des innerstädtischen Flußsurfens noch stärken, wenn die Stadt sich an dem Forschungsprojekt beteiligt. Wir erwarten uns natürlich konkrete Aussagen dazu, wo weitere Wellen an der Isar möglich sind, und wie diese realisiert werden können. Inzwischen leben mehr als 2000 Surferinnen und Surfer in unserer Stadt. Wer einmal am Eisbach zugesehen hat, weiß: Die Sportlerinnen und Sportler müssen oft regelrecht Schlange stehen, bis sie wieder an der Reihe sind und sich in die Fluten begeben dürfen. Es wäre schön, wenn es gelänge, noch weitere Surfspots in München zu etablieren. Schließlich schmücken die Surfer unserer Stadt. Statt im Einzelfall teure Machbarkeitsstudien zu neuen Wellen zu finanzieren, soll die Stadt lieber ein grundlegendes Forschungsprojekt unterstützen, das sicherlich zentrale Resultate zum Thema liefern wird.“

  • Verena Dietl
    Verena Dietl, Stadträtin

An- oder abmelden ganz einfach – mit dem BayernSPD-Konto.

BayernSPD-Konto