SPD-Fraktion begrüßt erfolgreiches Programm für schnellere Busse – zwei weitere Linien werden optimiert

10. November 2015

Seit einigen Jahren arbeiten die Stadtverwaltung und die Stadtwerke München gemeinsam daran, dass Busse in München schneller voran kommen. Seit 2005 sind bei 13 Linien Erfolge erzielt worden, jetzt kommen noch zwei weitere hinzu.

Die Stadtratsmitglieder dreier Ausschüsse haben heute im Rathaus gemeinsam beschlossen: Die Fahrzeit der Busse auf den Linien 50 und 60 soll reduziert werden. Beim 50er-Bus, der von der Dessauerstraße nach Johanneskirchen fährt, können durch den Austausch, Um- oder Neubau mehrerer Lichtzeichenanlagen rund neun Minuten eingespart werden. Ein Fahrzeug wird dadurch sogar abkömmlich und kann an anderer Stelle eingesetzt werden. Beim 60er-Bus, der zwischen Dessauer- und Dülferstraße verkehrt, gewinnen die Fahrgäste zwei bis drei Minuten. Als Kostenobergrenze für die Umsetzung der Projekte sind 3,1 Millionen Euro einkalkuliert. Dabei ist aber zu berücksichtigen: Die Hälfte der 22 Ampeln, die nun erneuert oder optimiert werden, hätte ohnehin ausgetauscht werden müssen.

SPD-Stadträtin Simone Burger sagt:

„Das Programm zur Busbeschleunigung in München ist ein zentraler Baustein, um die Attraktivität des Nahverkehrs weiter zu erhöhen. Den Bussen wird an Ampeln Vorrang eingeräumt, sodass sie schneller und pünktlicher unterwegs sind. Die Bilanz des bisherigen Programms kann sich sehen lassen: Laut MVG konnten bereits 117 Minuten Fahrzeit eingespart und 15 Busse andernorts eingesetzt werden. Wenn die Münchnerinnen und Münchner mit dem Bus schneller und bequemer ans Ziel kommen als mit dem Auto, dann sind sie eher gewillt, ihr eigenes Fahrzeug stehen zu lassen. Darauf müssen wir auch in Zukunft hinwirken, um zu verhindern, dass das starke Bevölkerungswachstum in unserer Stadt zu völlig verstopften Straßen führt. Die Buslinie 50 ist eine wichtige Verbindung im Münchner Norden. Viele Menschen dort werden von der jetzt beschlossenen Beschleunigung profitieren.“

  • Simone Burger
    Simone Burger, Stadträtin

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