SPD-Fraktion setzt sich für moderne Sportflächen ein

18. März 2016

Sportbegeisterte finden in München ein breit gefächertes Angebot, um ihrem Hobby nachzugehen. Flächen dafür werden sowohl von der Stadt als auch direkt von einzelnen Vereinen zur Verfügung gestellt und gewartet. Dabei werden auch immer wieder neue Entwicklungen berücksichtigt und neuen Sportarten Raum gegeben.

Die Rathaus-SPD hat heute zwei Anträge eingereicht, mit denen sie Modernisierungen von Sportflächen anstoßen will. Zum einen soll die Bezirkssportanlage an der Ebereschenstraße in der Lerchenau den aktuellen Bedürfnissen der örtlichen Fußballvereine angepasst werden: Die vorhandene Fläche soll zum Teil neu strukturiert und als Kunstrasenplatz hergestellt werden, sodass die Größen der einzelnen Spielfelder den Bedürfnissen der unterschiedlichen Jugendmannschaften entsprechen und der Belag der Plätze modernen Ansprüchen gerecht wird. Außerdem soll auch ein neuer Kabinentrakt entstehen.

Im Münchner Westen ist der ESV Neuaubing ein Sportverein mit wachsenden Mitgliederzahlen. Vor Ort ist seit 1931 eine Tennisanlage vorhanden, die seit 2006 jedoch nicht mehr gebraucht wird. Damit der Verein seinen Mitgliedern auch aktuelle Trendsportarten vermitteln kann, könnte diese Anlage z.B. in ein Gelände für Beach-Volleyball, Beach-Soccer und Beach-Basket umgewandelt werden. Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung, den Verein aktiv zu beraten, damit die geplante Umwandlung nicht den vorhandenen Bestandsschutz gefährdet und damit der Erhalt der Sportfläche womöglich in Frage steht.

Verena Dietl, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, sagt:

„Wir waren vor Ort und haben festgestellt, dass die Bezirkssportanlage an der Ebereschenstraße den Bedürfnissen der derzeit 58 Fußballmannschaften nicht mehr gerecht wird. Falls der Spielplan Begegnungen unter der Woche vorsieht, müssen sogar Trainingszeiten entfallen. Dieses Problem kann durch eine Neuaufteilung der vorhandenen Flächen gelöst werden: Wenn die Mannschaften der G-Jugend ihr eigenes kleines Spielfeld nutzen, blockieren sie keine größeren Spielfelder, sodass dann gleichzeitig ältere Mannschaften spielen oder trainieren können. Außerdem braucht es dringend einen neuen Kabinentrakt, denn schimmlige Wände und kaum zu regulierende Duschen müssen behoben werden. In einer wachsenden Stadt müssen zudem Flächen effektiv genutzt werden, weshalb wir den ESV Neuaubing bei der Umwandlung seiner nicht mehr benötigten Tennisplätze unterstützen.“

Hier finden Sie unsere Anträge: Modernisierung der Bezirkssportanlage Ebereschenstraße und Unterstützung für den ESV Neuaubing.

  • Verena Dietl
    Verena Dietl, Stadträtin

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