SPD will dem Wildparker-Chaos im Pasinger Zentrum ein Ende bereiten

13. Januar 2016

Nach der Umgestaltung des Pasinger Zentrums ist dort stadtweit zum ersten Mal das Modell eines „verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs“ eingeführt worden.

Es gilt ein Tempolimit von 20 Stundenkilometern, die Gehwege sind verbreitert worden. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte in solchen Gebieten eigentlich sicherer und angenehmer vorankommen. In Pasing funktioniert das Modell bislang aber noch nicht besonders gut. Mit einem Antrag regt die Rathaus-SPD heute bei der Stadtverwaltung an, die Verkehrslage vor Ort unter die Lupe zu nehmen und Vorschläge für Verbesserungen zu erarbeiten.

Der örtliche SPD-Stadtrat Christian Müller beschreibt:

„Be- und Entladezonen vor den Geschäften werden von Autofahrern ungeniert zum Parken benutzt, Parkverbote werden einfach ignoriert. Das führt dazu, dass Fußgänger und Radler immer wieder behindert und sogar gefährdet werden. Diesem Wildparker-Chaos muss ein Ende bereitet werden! Es gibt zu wenig Parkkontrollen vor Ort und die angebrachte Beschilderung erfüllt aus unserer Sicht nicht ihren Zweck. Deshalb bitten wir das Kreisverwaltungsreferat zu überprüfen, welche Verbesserungen notwendig und möglich sind. Eine Untersuchung macht alleine schon vor dem Hintergrund Sinn, dass das Modell des ,verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs' in Pasing stadtweit zum ersten Mal zur Anwendung kam. Die Startschwierigkeiten müssen behoben werden, bevor das Modell andernorts erneut zum Einsatz kommt.“

Der verkehrsberuhigte Geschäftsbereich umfasst in Pasing die Bäcker- und Gleichmannstraße sowie die dazwischen verlaufende Landsberger Straße.

Hier geht's zum Antrag.

  • Christian Müller
    Christian Müller, Stadtrat

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