Stadtrat beschließt Umgestaltung des Ratzingerplatzes in Obersendling – Rathaus-SPD: „Ein Schandfleck wird beseitigt!“

25. Februar 2016

„Greislig“, „Betonwüste“ oder einfach nur „hässlich“ - die Attribute, die dem Ratzingerplatz zugeschrieben werden, sind nicht gerade schmeichelhaft. Heute hat die Vollversammlung des Stadtrats einen Grundsatzbeschluss gefasst, der zu einer deutlichen Aufwertung des Obersendlinger Platzes führen sollen.

SPD-Stadtrat Christian Amlong, Planungssprecher der Fraktion, sagt:

„Der Ratzingerplatz ist ein Schandfleck, der nun endlich beseitigt wird. Mit dem heutigen Beschluss haben wir auf den Weg gebracht, dass das gesamte Areal grundlegend umgestaltet wird und ein lebenswertes Quartierszentrum entsteht. Am Ratzingerplatz selbst sollen alle Fahrspuren auf der südlichen Seite zusammengelegt werden, sodass statt der verkehrsumtosten Fläche in der Mitte der jetzigen Fahrbahnen eine breite Promenade entlang der Boschetsrieder Straße entstehen kann. Der eigentliche Quartiersplatz soll dann aber an einer ruhigeren Stelle sein: an der Zeppelinhalle, die eine neue Funktion als Markthalle finden könnte. Auch Einzelhandel und Gastronomie bieten sich an dieser Stelle an. Damit die Umsetzung beginnen kann, muss das Baureferat, dass das Grundstück derzeit noch für seinen Winterdienst nutzt, rasch einen Ersatzplatz finden.“

Weitere wichtige Punkte des heutigen Grundsatzbeschlusses: Am Ratzingerplatz soll eine Grundschule und an der Gmunder Straße ein Gymnasium entstehen. „Dabei wird ein spannendes und innovatives Konzept verfolgt“, erklärt Christian Amlong, „weil auf den Dächern Sportflächen geplant sind.“ Diese zusätzliche Bildungsinfrastruktur ist notwendig, da die Einwohnerzahl im Münchner Süden insgesamt stark steigt, auch aufgrund von Neubaugebieten wie der „Südseite“ und dem Eon-Gelände an der Drygalski-Allee.

Die Park&Ride-Anlage an der Aidenbachstraße soll neu gebaut und vergrößert werden, sodass dort künftig Platz für fast 400 statt bislang 190 Autos ist.

  • Christian Amlong
    Christian Amlong, Stadtrat

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