Stadtrat sorgt dafür, dass die Alte Akademie ihren Charakter behält

11. November 2015

Der Planungsausschuss des Stadtrats hat heute mit einem Beschluss die Leitlinien bekräftigt, die beim Umbau der Alten Akademie in der Neuhauser Straße zu gelten haben.

Das erste Konzept, das dem städtischen Planungsreferat vorgelegt worden war, stellte nicht zufrieden. Bei Fragen des Denkmalschutzes und des Umgangs mit der historischen Bausubstanz gab es Differenzen. Jetzt haben die Stadträtinnen und Stadträte sichergestellt, dass die Umgestaltung der Alten Akademie in einem vertretbaren Rahmen erfolgen wird.

SPD-Stadtrat und Planungssprecher Christian Amlong sagt:

„Die Alte Akademie ist ein historisch bedeutender Bau in zentraler 1-a-Lage. Der Freistaat hat es sich einfach gemacht und das historische Gebäude Gewinn-maximierend vergeben, ohne weitere Vorkehrungen dafür zu treffen, dass es seinen Charakter behält. Der Stadtrat ist mit seinem heutigen Beschluss eingeschritten und hat Rahmenbedingungen für einen Realisierungswettbewerb beschlossen, der dem geplanten Umbau der Akademie zugrunde liegen wird. Damit sind vier wesentliche Punkte garantiert: Die Fassade zur Fußgängerzone hin bleibt unverändert. Auch Eingriffe in die Dachlandschaft sind tabu. Und: Der Investor muss sich an den vorgeschriebenen Nutzungs-Mix halten, der auch bis zu 30 Prozent Wohnungen sowie kleinteiligen Einzelhandel vorsieht. Wobei uns allen natürlich klar ist, dass es sich in dieser Lage um Wohnungen im Höchstpreissegment handeln wird. Wichtig ist uns außerdem, dass der Schmuckhof über Portale von der Fußgängerzone aus erreichbar gemacht wird.“

Der Freistaat hatte sein Gebäude, in dem früher das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung sowie das Kaufhaus Hettlage untergebracht waren, im Dezember 2013 im Erbbaurecht an den österreichischen Investoren René Benko mit seiner Unternehmensgruppe Signa vergeben.

  • Christian Amlong
    Christian Amlong, Stadtrat

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