Statement zur heutigen Pressekonferenz des 2. Bürgermeisters und der Stadtbaurätin

15. Januar 2016

Bürgermeister Josef Schmid und Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk haben heute in einem gemeinsamen Pressegespräch die Erwerbstätigenprognose für die Landeshauptstadt München und die Landkreise der Planungsregion 14 vorgestellt.

Hier ein Statement von SPD-Fraktionschef Alexander Reissl:

"Wir freuen uns, dass München und die Region so attraktiv sind und auch weiterhin von einem starken Zuzug ausgegangen werden kann. Der Wirtschaftsstandort München ist mit seinem robusten Branchenmix gegen konjunkturelle Risiken gut gefeit. Die heute vorgestellte Untersuchung macht aber auch deutlich, dass wir verschiedene Herausforderungen im Auge behalten müssen. So weisen die Gutachter darauf hin, dass das Fehlen bezahlbaren Wohnraums sich zu einem wesentlichen Hemmnis für die Anziehungskraft Münchens entwickeln kann. Die SPD hat hier 2015 mit zwei umfangreichen Antragspaketen erneut die Initiative ergriffen. Das Herzstück unserer Wohnungsbauoffensive, ein Sonderprogramm von 250 Millionen Euro für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften, wurde auch schon im Oktober vom Stadtrat beschlossen. In die Überlegungen zur Fortschreibung unseres kommunalen Programms "Wohnen in München" für 2017 bis 2021 haben wir weitere Ideen wie z.B. die Beschleunigung der Verfahren, weniger Vorschriften für mehr Effektivität und den Bau von Klein-Wohnungen für Auszubildende, Studenten und Berufsanfänger, Flüchtlinge und Pendler eingebracht. Weitere werden noch folgen. Der drohenden Fachkräftelücke, vor allem im Bereich der Facharbeiter, kann durch gezielte Qualifikationsprogramme begegnet werden. Der Stadtrat hat für dieses Jahr 23,5 Millionen Euro bereitgestellt, um Langzeitarbeitslosen, Wiedereinsteigerinnen und Menschen mit Migrationshintergrund helfen zu können, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Zudem dringen wir darauf, dass erwachsenen Flüchtlingen der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert wird und junge Flüchtlinge, die eine Ausbildung beginnen, ein Bleiberecht für die gesamte Dauer der Ausbildung und nach erfolgreichem Berufsabschluss für mindestens zwei Jahre (3+2 Regelung) erhalten."

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