Weiterer Baustein zur Sanierung: Klinikum erhält Zentrallabor

23. Februar 2016

Mit einem Grundsatzbeschluss zur Errichtung eines Zentrallabors am Standort Neuperlach hat der Finanzausschuss des Stadtrats heute eine weitere wichtige Weichenstellung für eine erfolgreiche Sanierung des städtischen Klinikums vorgenommen.

Noch in diesem Monat soll beantragt werden, dass das Projekt ins sogenannte „Jahreskrankenhausprogramm“ des Freistaats aufgenommen wird und somit Fördergelder erhalten kann. Die geschätzten Gesamtkosten für den Neubau, der sich derzeit noch in der Vorplanung befindet, liegen bei 24,8 Millionen Euro.

SPD-Stadtrat Hans Dieter Kaplan, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, sagt:

„Derzeit verfügen alle vorhandenen Betriebsstätten in Bogenhausen, Schwabing, Neuperlach und Harlaching über eigene Laboreinrichtungen. Dass das nicht gerade effektiv ist, versteht sich von selbst. Durch eine Zusammenlegung lassen sich deutliche Einspareffekte erzielen. Deshalb ist die Schaffung eines Zentrallabors auch als wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Kliniksanierung zu bewerten. Erst im Dezember haben wir den Grundsatzbeschluss darüber gefasst, dass am Standort Schwabing ein neues Notfallzentrum gebaut sowie das Haus 24 saniert werden sollen. Heute, nur zwei Monate später, stellen wir erneut eine wichtige Weiche. Das zeigt, wie sehr wir bei der Kliniksanierung auf die Tube drücken. Das neue Zentrallabor am Klinikum Neuperlach soll den Planungen zufolge bereits Ende des nächsten Jahres in Betrieb gehen.“

Zwei Drittel der Laborleistungen müssen nicht vor Ort am jeweiligen Krankenhaus erbracht werden. Alle Untersuchungen aber, die besonders schnell gehen müssen – etwa bei Notfällen oder Intensivpatienten – sollen auch in Zukunft an den einzelnen Klinikstandorten durchgeführt werden. Erfahrungsgemäß ist jedoch nur für rund 25 Prozent aller Untersuchungen ein Notfalllabor in Patientennähe erforderlich.

  • Hans Dieter Kaplan
    Hans Dieter Kaplan, Stadtrat

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