Aktualisiert am 02.03.2026

Barbara Likus Lebensretterstadt

Lebensretterstadt München: Aktionswoche 1. Hilfe startet 2027

Große Mehrheit für SPD-Initiative

München, 26. Februar 2026

Routine rettet Menschenleben: Wer regelmäßig übt, wie man einen Menschen wiederbelebt, erhöht dessen Überlebenschancen um ein Vielfaches. Auf SPD-Antrag verlängert die Landeshauptstadt den Aktionstag zur Laienreanimation 2027 erstmals zu einer Aktionswoche.

 

München ist Lebensretterstadt. Mit breiter Mehrheit hat der Münchner Stadtrat jetzt beschlossen, dass der Aktionstag zur Laienreanimation zu einer Aktionswoche ausgeweitet wird – also eine Woche, in der an Schulen, in Betrieben und im öffentlichen Raum geübt wird, wie man Menschen wiederbelebt. Im vergangenen Jahr hatte die SPD-Stadtratsfraktion dies beantragt.

Bei der Laienreanimation zählt jede Sekunde. Wenn jemand einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleidet, sind die Überlebenschancen bei sofortiger Erster Hilfe eigentlich sehr gut. Weil viele Menschen aber unsicher sind – weil die letzte Schulung lange her ist oder weil sich Irrtümer zur korrekten Ausführung halten -, verlieren die Patient*innen wertvolle Zeit. Mit einer regelmäßigen und breit gestreuten Schulung quer durch die Stadtbevölkerung können in München viele Menschen gerettet werden.

Barbara Likus„Am allerwichtigsten ist es, dass man bei der ersten Hilfe in Übung bleibt. Wenn vor dir jemand kollabiert, solltest du dich nicht an den Führerscheinkurs mit 18 zurückerinnern müssen. Wer in Übung bleibt, rettet Leben. Mit der Aktionswoche gehen wir sicher, dass sich die Münchnerinnen und Münchner aufeinander verlassen können.“

Barbara Likus, stv. SPD-Sprecherin im Gesundheitsausschuss

Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.