Codierung der Diagnose „weibliche Beschneidung“

14. Februar 2017

Die SPD-Fraktion fordert eine korrekte ICD-10-Codierung von FGM (female genital mutilation) in Münchner gynäkologischen Praxen und Kliniken

Antrag

Die Landeshauptstadt München wird gebeten sich bei der Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und beim Ärztlichen Kreis- und Bezirksverband München (ÄKBV München) für eine korrekte ICD-10-Codierung von FGM (female genital mutilation) in Münchner gynäkologischen Praxen und Kliniken einzusetzen.

Begründung:

Da der seit 2014 existierende ICD-10-Code für FGM trotz einer erheblichen Anzahl von betroffenen Frauen und Mädchen in München nur sehr selten codiert wird, fehlen entscheidende Daten, um die medizinische Versorgung von betroffenen Frauen zu sichern bzw. zu verbessern. Durch eine konsequente Verschlüsselung der Diagnose FGM können nicht nur die Betroffenen besser unterstützt, sondern kann auch die Prävention verbessert werden.

gez.:
Dr. Constanze Söllner-Schaar
Kathrin Abele
Simone Burger
Haimo Liebich
Dr. Ingo Mittermaier
Bettina Messinger
Birgit Volk
Stadtratsmitglieder

  • Kathrin Abele
    Kathrin Abele, Stadträtin
  • Simone Burger
    Simone Burger, Stadträtin
  • Haimo Liebich
    Haimo Liebich, Stadtrat
  • Bettina Messinger
    Bettina Messinger, Stadträtin
  • Dr. Ingo Mittermaier
    Dr. Ingo Mittermaier, Stadtrat
  • Dr. Constanze Söllner-Schaar
    Dr. Constanze Söllner-Schaar, Stadträtin
  • Birgit Volk
    Birgit Volk, Stadträtin

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