Digitale Füllstandsanzeigen für besonders frequentierte Orte schaffen

01. September 2020

Antrag

Die Verwaltung wird beauftragt, für öffentliche Plätze und Grünflächen in München eine digitale "Füllstandsanzeige" zu schaffen, über die auf einen Blick ersichtlich ist, wo sich derzeit schon zu viele Menschen aufhalten und wo man sich entspannt treffen kann. Das System sollte entsprechend einer Ampel funktionieren, wobei rot bedeutet, dass bereits zu viele Menschen vor Ort sind, um Abstände wahren zu können. Orange bedeutet, dass es fast soweit ist, während grün anzeigt, dass noch ausreichend Platz ist.

Für die Umsetzung kommen beispielsweise folgende Lösungen in Frage: eine Zählung mit technischen Hilfsmitteln, eine manuelle Zählung oder auch die Möglichkeit der Online-Meldung durch Personen vor Ort direkt im Füllstandsmelder.

Begründung

Die Corona-Pandemie bestimmt weiter den Alltag, Menschenansammlungen sind zu vermeiden. Um eine Entzerrung der Treffen im öffentlichen Raum zu ermöglichen, sollte Menschen sich schon vorab informieren können, wo derzeit besonders viel los ist und wo man sich hinbewegen kann.

Das Konzept kann dann entsprechend auch der Vermeidung der Überfüllung etwaiger Dulten, Christkindlmärkte und dergleichen dienen - sowohl während der Pandemie als auch darüber hinaus.

gez.
Lena Odell
Anne Hübner
Christian Müller
Christian Vorländer
Christian Köning
Barbara Likus
Andreas Schuster

Fraktion SPD/Volt

Dominik Krause
Gudrun Lux
Angelika Pilz-Strasser
Mona Fuchs

Fraktion Die Grünen – rosa liste