Verkehrswende konsequent bürgernah gestalten III: Park & Ride kundenfreundlicher ausrichten

27. November 2020

Antrag

Die Münchner P & R Gesellschaft beschafft Technik zur Einlasskontrolle, zur Parkscheinkontrolle oder digitalen Integration, um einen besseren Umstieg von Pendler*innen auf den ÖPNV anbieten zu können. Ziel muss dabei die bessere technische und digitale Verknüpfung der Angebote der Park & Ride GmbH und der Münchner Verkehrsgesellschaft sein.

Begründung

400.000 Menschen pendeln täglich nach München hinein und wieder hinaus. Viele davon sitzen dabei allein im Auto. Ein unkompliziertes Angebot, das den Umstieg in den ÖPNV für Pendler*innen attraktiver macht, kann hier dem individuellen Pendeln eine Alternative bieten. Das entlastet die Straßen von Autos, die Luft von Verschmutzung durch Abgase und Reifenabrieb und nicht zuletzt die Nerven der Pendler*innen, da sie nicht jeden Morgen und Abend im Stau stehen. Die Einführung eines Kombitickets MVV + P & R scheitert aktuell noch an unterschiedlichen Automaten und der fehlenden Kontrollinfrastruktur für digitale Parktickets. Durch städtische Investitionsmittel kann diese Technik zumindest bei einem deutlichen Teil der Parkplätze so nachgerüstet werden, dass das Parken und schlaue Fahren in die Innenstadt mit dem MVV mit Mitteln des 21. Jahrhunderts passiert.

Initiative:
Nikolaus Gradl
Andreas Schuster
Simone Burger
Christian Müller
Roland Hefter
Felix Sproll
Dr. Julia Schmitt-Thiel

SPD/Volt-Fraktion

Paul Bickelbacher
Gudrun Lux
Mona Fuchs
Sofie Langmeier
Florian Schönemann
Christian Smolka
Sibylle Stöhr

Fraktion Die Grünen-Rosa Liste