„Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ der Bundesregierung – was springt für die Stadt München raus?

28. Juni 2021

Anfrage

Das Bundeskabinett hatte im Mai das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beschlossen, welches mit einer Fülle von Maßnahmen und einem Finanzvolumen in Höhe von 2 Mrd. Euro die Kinder und Jugendlichen, die von der Corona-Pandemie schwer getroffen worden sind, unterstützt und fördert. Allein 1 Mrd. Euro ist für den Abbau von Lernrückständen, die durch die Pandemie entstanden sind, vorgesehen. Außerdem werden 100 Mio. Euro für die Schaffung von 1000 sog. Sprachschulen bereitgestellt.

Zusätzlich werden Familien mit niederschwelligem Einkommen beispielsweise bei der Finanzierung von Elternkursen zur Sprachverbesserung unterstützt (Umfang 50 Mio.) Auch außerschulische Angebote werden mit einer Investition von 530 Mio. Euro gefördert. Davon erhalten unter anderem Eltern eine einmalige Geldleistung in Höhe von 100 € pro Kind. Darüber hinaus werden die Schulsozialarbeit, Freiwilligendienstleistende und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung finanzkräftig gefördert.

Die Verwaltung wird gebeten, darzustellen, inwiefern die Stadt München durch das „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ profitiert, und folgende Fragen zu beantworten:

  1. Das „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ umfasst ein 2 Mrd. Euro-Budget. Welcher Förderumfang entfällt davon auf die Stadt München?
  2. Wie können die Fördermittel abgerufen werden?
  3. Wie viele Maßnahmen bezüglich des Aktionsprogramms sind bereits geplant oder befinden sich schon in der Umsetzung?

gez.

Julia Schönfeld-Knor
Lena Odell
Barbara Likus
Cumali Naz
Felix Sproll

Fraktion SPD/Volt

Anja Berger
Mona Fuchs
Hannah Gerstenkorn
Nimet Gökmenoglu
Sofie Langmeier
Sebastian Weisenburger

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste