Warten auf den Bus – Bäume pflanzen, Schatten spenden, Wartezeit angenehmer machen

27. Juni 2022

Antrag

Das Baureferat wird gebeten, bei jedem Neubau oder Umbau einer Bushaltestelle standardmäßig Baumstandorte zu prüfen und bei gegebener Finanzierung umzusetzen. Bei Bedarf kann der Mehraufwand über das Klimabudget abgedeckt werden. Je nach Möglichkeit und Lage der Sparten sollen Baumpflanzungen in die Bushaltestelle integriert werden – analog den begrünten Tramhaltestellen der Neubaustrecke nach St. Emmeram – und/oder Baumpflanzung vor oder nach der Haltestelle durch Stellplatzumwandlung. Soweit um einen Baum ein Schutzgitter angebracht wird, ist dieses so umzusetzen, dass keine Gegenstände mit einem Schloss daran befestigt werden können.

Begründung

Jedes Jahr setzt das Baureferat zahlreiche Bushaltestellen als Baulastträger um. Vor allem geht es dabei um den barrierefreien Ausbau von bestehenden Haltestellen, z.B. durch Höherlegung und/oder die Umwandlung einer Haltestelle in einer Parkbucht hin zu einer Kapphaltestelle. Letztere dient auch der ÖPNV-Beschleunigung.

Zukünftig soll das Baureferat standardmäßig in diesem Zuge Baumstandorte prüfen und umsetzen. ÖPNV-Nutzer*innen profitieren direkt von der ästhetischen und mikroklimatischen Aufwertung der Bushaltestellen. Denn: im Sommer kann es beim Warten ohne Schatten sehr heiß werden. Bäume kühlen nachweislich ihr direktes Umfeld und spenden zusätzlich Schatten. Auch die Anwohnerschaft profitiert durch eine Begrünung des öffentlichen Straßenraums.

SPD/Volt-Fraktion

Klaus Peter Rupp
Andreas Schuster
Julia Schönfeld-Knor
Nikolaus Gradl
Dr. Julia Schmitt-Thiel

Mitglieder des Stadtrates

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste
Initiative:
Paul Bickelbacher
Florian Schönemann
Anna Hanusch
Mona Fuchs
Gudrun Lux
Christian Smolka
Sibylle Stöhr

Mitglieder des Stadtrates