Wie viel Klimaschutz steckt in den Wahlprogrammen? Die Online-Anwendung „Klima-O-Mat“ möchte die Parteien, die in München zur Kommunalwahl antreten, hinsichtlich ihrer Haltung zu den Forderungen von „Fridays for Future München“ prüfen. Dabei werfen vor allem die Antworten der Partei Die Grünen Fragen auf.

Dazu sagt die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Anne Hübner:

„Laut Auskunft des ,Klima-O-Mat‘ versprechen die Grünen eine komplett autofreie Altstadt sofort, ein autofreies München innerhalb des Mittleren Rings bis 2025 und einen fertiggestellten S-Bahn-Ring bis 2030. Da können sich die Menschen in den Innenstadtbezirken ja auf einiges einstellen. Innerhalb des Mittleren Rings leben mehr als eine halbe Million Menschen – und es sind dort fast 300.000 Kraftfahrzeuge zugelassen. Wo sollen die alle in den nächsten Jahren so schnell hin? Oder ist alles nur ein Bluff, um beim ,Klima-O-Mat‘ möglichst viele Punkte zu bekommen?

Beim Hearing zur autofreien Altstadt waren die Grünen im Stadtrat kürzlich sehr moderat und sachlich. Einfach weil ihnen dort – auf der Sachebene – auch klar ist, wie diffizil das mit dem ,autofrei‘ wird. So zu tun, als seien die genannten Punkte wirklich in diesem Umfang und mit diesem Zeitplan machbar, ist unehrlich. Selbst im Wahlkampf gehört mehr Ehrlichkeit in die Debatte, vor allem bei diesem wichtigen Thema, das natürlich das Klima, aber gleichzeitig auch das ganze Stadtleben in München massiv betrifft.

Die SPD hat die Forderungen von ,Fridays for Future München‘ sehr ambitioniert, aber auch mit Augenmaß, Vernunft und einem Sinn für das realistisch Machbare beantwortet. Dafür haben wir weniger Punkte, aber was wir versprechen, das tun wir auch. Wir wollen den Autoverkehr in den Innenstadtbezirken reduzieren, aber keine völlig unrealistischen Versprechen geben, nur weil Wahlkampf ist. Die Verkehrswende ist eine große Herausforderung, die wir nur gemeinsam mit den Münchnerinnen und Münchnern schaffen können. Unsere Stadt wird sich verändern, aber wie, das wollen wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort, Anlieger*innen wie Gewerbetreibenden, gestalten. Deshalb hat die SPD beispielsweise im November auch zunächst autofreie Quartiere in einem Modellversuch gefordert. Wir brauchen Mut bei den Themen Verkehr und Klimaschutz – aber auch Ehrlichkeit!“

Wir setzen uns für das ein, was uns am Herzen liegt. In den nächsten Wochen zeigen wir die Herzensthemen unserer Stadträtinnen und Stadträte.
Wofür schlägt dein Herz? #MünchenLiebe

#MünchenLiebe: SPD-Stadtrat Horst Lischka

Mein Herz schlägt für Funkenflug. Weil gute Arbeit uns weiterbringt.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadtrat Marian Offman

Mein Herz schlägt fürs gemeinsam stark sein. Weil unser München immer wieder zeigt, dass es für Menschenrechte steht – und nicht für rechte Menschen.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadträtin Isabella Fiorentino-Wall

Mein Herz schlägt für das Besondere im Alltag. Weil alle Münchner*innen einzigartig sind – und unsere Stadt damit einzigartig machen.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadträtin Simone Burger

Mein Herz schlägt für Wertschöpfer. Weil alle, die in unserer Stadt arbeiten, München jeden Tag lebenswert machen.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadtrat Cumali Naz

Mein Herz schlägt für das typisch Münchnerische: die Vielfalt.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadtrat Dr. Ingo Mittermaier

Mein Herz schlägt für Nähe. Weil dann alle in ihrem Viertel gut versorgt sind.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadträtin Kathrin Abele

Mein Herz schlägt für tausende gute Geschichten. Weil alle, die viel entdecken, ihre eigene Geschichte schreiben können.

 

#MünchenLiebe: Fraktionsvorsitzender Christian Müller

Mein Herz schlägt für Lebensfreude. Für alle. Weil das Miteinander München ausmacht.

 

#MünchenLiebe: stellv. Fraktionsvorsitzende Anne Hübner

Mein Herz schlägt für Zusammenhalt. Damit Unterstützung da ist, wo sie gebraucht wird und wenn sie gebraucht wird.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadträtin Bettina Messinger

Mein Herz schlägt für Wildwasser. Weil unsere Isar natürlich am schönsten ist.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadtrat Klaus Peter Rupp

Mein Herz schlägt für leere Hallen. Weil sie Platz für Kultur in unserer Stadt bieten.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadträtin Dr. Constanze Söllner-Schaar

Mein Herz schlägt fürs Stadtrad. Weil man mit dem Radl vorankommt und die Viertel erlebt.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadtrat Hans Dieter Kaplan

Mein Herz schlägt für Zukunft. Weil wir heute für Klimaschutz eintreten und für die Schulen, den öffentlichen Nahverkehr und den Wohnraum von Morgen sorgen.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadtrat Jens Röver

Mein Herz schlägt mit dem Puls der Stadt. Weil man öffentlich unterwegs immer mittendrin ist.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor

Mein Herz schlägt fürs Traumschiff. Weil die verrücktesten Ideen manchmal die besten sind.

 

#MünchenLiebe: Oberbürgermeister Dieter Reiter

Mein Herz schlägt für Ideen mit neuen Perspektiven. Damit wir wissen, wo wir stehen – und wo wir hinwollen.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadträtin Heide Rieke

Mein Herz schlägt für konkrete Kunst. Damit das Ergebnis nicht nur funktioniert, sondern auch Freude bereitet.

 

#MünchenLiebe: Bürgermeisterin Christine Strobl

Mein Herz schlägt für diesen Gipfelblick. Weil sich nirgendwo sonst sportlicher Geist und Münchner Flair so schön verbinden.

 

#MünchenLiebe: SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl

Mein Herz schlägt für frischen Mut – beim Bewundern der Eisbach-Surfer*innen und bei Ideen für Münchens Zukunft.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadträtin Ulrike Boesser

Mein Herz schlägt für Marktforschung. Weil es an jedem Standl was zu entdecken gibt.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadträtin Renate Kürzdörfer

Mein Herz schlägt für Bürgerversammlungen. Im Freien. Weil jedes Viertel seine besonders schönen Flecken hat.

 

#MünchenLiebe: stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Vorländer

Mein Herz schlägt für den Regenbogen. Bei jedem Wetter – weil Vielfalt unsere Stadt ausmacht.

 

#MünchenLiebe: SPD-Stadtrat Haimo Liebich

Mein Herz schlägt für Isarkinder. Weil jede Kindheit in München eine glückliche sein soll.

 

Die Landeshauptstadt München soll unbegleitete minderjährige Geflüchtete, die bisher in den überfüllten Lagern auf den griechischen Inseln untergekommen sind, aufnehmen und betreuen. Das fordert die SPD-Stadtratsfraktion heute in einem Antrag und schließt sich damit einer gemeinsamen Initiative der inzwischen 120 Städte umfassenden Koalition für den „Sicheren Hafen“ an.

Darüber hinaus bittet die Rathaus-SPD Oberbürgermeister Dieter Reiter, sich für eine bundesweite Regelung zum Aufnahmeverfahren sowie eine entsprechende Finanzierung durch die zuständigen Kostenträger einzusetzen.

Dazu sagt die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Anne Hübner:

„Die Zustände in den überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln sind prekär. Die griechische Regierung wird hier seit Jahren von der Europäischen Union allein gelassen. Mit vergleichsweise wenig Geld könnten die europäischen Staaten hier schnell menschenwürdige Zustände herstellen, sie tun es aber nicht. Auf unseren Antrag hin wird München auch vor Ort bald medizinisch und mit Sachspenden helfen.

Wir wollen aber auch denjenigen, die der Situation am schutzlosesten ausgeliefert sind – nämlich den minderjährigen Geflüchteten, die ohne erwachsene Begleitung auskommen müssen – eine sichere und zuverlässige Perspektive bieten. Darum soll München geflüchtete Kinder und Jugendliche aus Griechenland aufnehmen. Auch wenn das angesichts des großen Leids in den Flüchtlingslagern nicht die grundsätzlichen Probleme löst, können wir zumindest einigen Kindern eine Zukunft in München ermöglichen.

Wir halten mit Blick auf aktuell verfügbare Plätze in unserem Jugendhilfesystem eine Anzahl von rund 40 Kindern und Jugendlichen für denkbar. Zum Vergleich: Potsdam will fünf, Berlin 70 Minderjährige aufnehmen. Die tatsächlichen Kapazitäten werden durch das Sozialreferat gemeinsam mit den freien Trägern aktuell geklärt. Das genaue Aufnahmeverfahren wird unter Federführung des Potsdamer Oberbürgermeisters Mike Schubert Ende Januar im Deutschen Innenministerium geklärt.“

Morgen startet in München der Wärmebus. Dieser soll obdachlosen Menschen die Möglichkeit geben, insbesondere in kalten Winternächten auch kurzfristig in eine Unterkunft gefahren zu werden.

Weitere Informationen zum Angebot hat das Sozialreferat heute in der Rathaus-Umschau veröffentlicht.

Dazu sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Müller:

„Mit dem Ganzjahres-Kälteschutz bietet die Stadt München Menschen ohne Obdach eine würdige und sichere Möglichkeit zum Übernachten in jeder Jahreszeit. Sie ist für Bedürftige kostenlos mit U-Bahn, Bus und Tram zu erreichen.

Nun soll der Wärmebus obdachlosen Menschen insbesondere in kalten Winternächten ermöglichen, auch kurzfristig in eine Unterkunft gefahren zu werden. Die SPD hatte den Wärmebus im letzten Winter beantragt. Schließlich ist es ganz entscheidend, dass wir Angebote schaffen, die wohnungslose Menschen auch er¬reichen und so einfach wie möglich genutzt werden können. Menschen, die es vielleicht selbst nicht schaffen, zum Kälteschutz zu kommen, soll mit dem Wärmebus geholfen werden.

Die Unterstützung wohnungsloser Menschen in München ist sehr gut organisiert. Mit dem Wärmebus können wir das Angebot nochmals ausweiten und die Erreichbarkeit des Ganzjahresschutzes weiter verbessern. Damit stärken wir eine ganz wichtig Einrichtung, denn in der Unterkunft finden wohnungslose Menschen auch Beratung und Unterstützung, die dabei helfen soll, die eigene Situation nachhaltig zu verbessern.“

Die Miete der städtischen Ateliers am Domagkpark soll um 40 Prozent erhöht werden. Die SPD fordert in einem Antrag den Stopp dieser Mieterhöhungen durch das Kommunalreferat.

AKTUALISIERUNG. Nach neuem Kenntnisstand handelt es sich um Mieterhöhungen um bis zu 40 Prozent im Verhältnis zwischen Kommunalreferat und gGmbH Domagkateliers, die nur anteilig auf die Künstler*innen umgelegt werden. Wir bitten, dies zu beachten.

Am Antrag der SPD-Stadtratsfraktion ändert dies nichts: Die Mieten sollen für die Künstlerinnen und Künstler nicht steigen.

Es geht um 99 Ateliers sowie zwei Gastateliers und damit eines der größten Atelierhäuser Europas.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Klaus Peter Rupp, kulturpolitischer Sprecher:

„Ateliers und Kunsträume der Stadt müssen bezahlbar bleiben! Wir wollen die angekündigten Erhöhungen der Mieten der Ateliers am Domagkpark von rund 40 Prozent stoppen. Die Stadt soll weiterhin die bisherigen Mietpreise verlangen. Genau so soll die Stadt auch bei anderen vermieteten Ateliers und Kunsträumen vorgehen. Wir wollen Künstlerinnen und Künstler in unserer Stadt nach Kräften fördern und nicht Geld mit ihnen verdienen.

In dieser Hinsicht überrascht uns die von der CSU-Kommunalreferentin Kristina Frank beabsichtigte Mieterhöhung – dafür haben wir kein Verständnis. Die Mieten in München sind hoch genug, da muss nicht auch noch die Stadt selbst zur Preistreiberin werden, im Gegenteil: Wir müssen dafür sorgen, dass Künstler*innen, Kulturschaffende und gemeinnützige Vereine eine Chance auf bezahlbare Räume haben. Auf dem freien Markt ist die Konkurrenz durch kommerzielle Gewerbetreibende groß. Sichern wir langfristig bezahlbaren Kunst- und Kulturraum in unserer Stadt!“

Der Dachverband Bayerischer Träger für Kindertageseinrichtungen e.V. gab heute eine Pressekonferenz, in der die Gebührenentlastung auch in privaten Münchner Kindertageseinrichtungen außerhalb der Münchner Förderformel gefordert wird. Dazu ist festzustellen: Den Auftrag, die Gebührenentlastung für alle Münchner Familien umzusetzen, hat die Stadt bereits

Die SPD hat dies am 26. Juli 2019 beantragt. Das Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München prüft derzeit die Umsetzung.

Dazu sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl:

„Unser politisches Ziel ist klar: Wir wollen, dass alle Münchner Familien von unserer Initiative für eine kostenfreie Kindertagesbetreuung profitieren. Die SPD-Stadtratsfraktion will eine Entlastung bei den Elternbeiträgen für die Kindergärten auch für diejenigen ermöglichen, für die bisher keine Gebührenbefreiung besteht. Denn: Neben einem ausreichenden Angebot an Plätzen in allen Stadtvierteln und Investitionen in noch höhere Qualität der Betreuung ist das ein zentrales Ziel, denn es ist eine wirksame Entlastung für die Familien.

Das Referat für Bildung und Sport arbeitet an der Umsetzung. Wir sind zuversichtlich, dass bald Ergebnisse vorliegen. Das Thema ist jedoch sehr komplex. Die Beiträge privater Kitas sind teilweise sehr hoch, was eine Befreiung erschwert und wir müssen darauf achten, dass ein Zuschuss am Ende nicht zum Preistreiber wird. Vor allem aber ist es weiter unser Ziel, die Förderung durch die Münchner Förderformel und das EKI-Plus-Modell zu stärken. Es ist ganz entscheidend, dass wir dadurch gezielt und nach einem sozialen Modell fördern können, also Nachteile ausgleichen und Chancen für alle erhöhen können. Das wollen wir auf jeden Fall sichern.

Im Grundsatz gehen wir gleichzeitig unseren bisherigen Weg weiter: die schrittweise Abschaffung der Gebühren für die Kindertagesbetreuung.“

Neue Möglichkeiten für Auftritte, Proberäume an ungewöhnlichen Orten und mehr Mittel für die Förderung der Pop-Musik – die SPD stellt ein Antragspaket.

Das Antragspaket umfasst drei konkrete Initiativen:

  • Mehr Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands: Das Kulturreferat soll beispielsweise Kneipen und Stadtteilkulturzentren unterstützen, die solche Auftritte ermöglichen. Außerdem soll ein Festival für Nachwuchs-Bands unterstützt werden.
  • Bandproberäume unter der Donnersbergerbrücke und an ähnlichen Orten: Auf der städtischen Fläche an der Ecke Trappentreu-/Landsberger Straße sollen Container mit Proberäumen errichtet werden. Es soll ein Betriebskonzept (Vergabe, Zugang, etc.) erarbeitet werden, das auch auf andere Orte übertragbar ist.
  • Pop-Förderung erhöhen: Das Kulturreferat soll einen Vorschlag unterbreiten, in welchem Maß Stipendien und Programmförderungen erhöht werden können. Außerdem soll ein Konzept zur Unterstützung von Support-Bands erarbeitet werden.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor, stellv. kulturpolitische Sprecherin:

„Münchens Popmusikszene ist enorm vielfältig, spannend und lebendig. Die aktuellen Mittel der städtischen Pop-Förderung werden der Vielfalt an Bands mit hoher Qualität nicht gerecht. Gerade Nachwuchsbands tun sich auch mit der hohen Flächenkonkurrenz schwer. Wir wollen Stadtteilkulturzentren und Kneipen unterstützen, die jungen Bands Auftritte ermöglichen. Die soll erhöht werden.“

SPD-Stadträtin Kathrin Abele sagt:

„Wir wollen jungen Bands Räume und Chancen ermöglichen, dafür setzen wir uns seit Jahren mit Erfolg ein. So wie sich die Stadt verändert, so braucht es auch neue kreative Lösungen. Proberäume an Orten, die für andere Nutzungen als zu ,unwirtlich‘ erscheinen, sind eine ideale Ergänzung, mit der sich ungeahnte Räume in den Stadtviertel auftun lassen.“

Für die Beamtinnen und Beamten in München soll es keine Erhöhung der München-Zulage geben. Das bayerische Finanzministerium schließe dies aus, teilte Oberbürgermeister Dieter Reiter heute mit.

Der Oberbürgermeister hatte sich in einem Schreiben an den Ministerpräsidenten dafür eingesetzt, die neue München-Zulage, wie sie seit Jahresbeginn für die Tarifbeschäftigten der Landeshauptstadt München gilt, auch den Beamtinnen und Beamten zu ermöglichen.

Dazu sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl:

„Es ist eine herbe Enttäuschung, dass der Freistaat den Beamtinnen und Beamten die Entlastung durch die München-Zulage verwehrt. Die SPD-Stadtratsfraktion und Oberbürgermeister Dieter Reiter haben sich mit Erfolg dafür eingesetzt, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen die Stadt selbst dies entscheiden kann, seit 1. Januar die doppelte München-Zulage erhalten. Das ist eine spürbare Entlastung in der teuersten Stadt Bayerns und eine Wertschätzung für die Arbeit, die unsere Stadt am Laufen hält. Und gerade dafür hat die Regierung des Ministerpräsidenten, der gern dreistellige Millionenbeträgen für Weltraummissionen verspricht, nichts übrig. Die Kosten für die städtischen Beamtinnen und Beamten würde ohnehin die Landeshauptstadt allein tragen. In einem Brief an den Oberbürgermeister hat das zuständige CSU-Finanzministerium eine Erhöhung der Ballungsraumzulage für die Beamtinnen und Beamten aber ausgeschlossen. Das ist bitter.

Wenn der CSU-Finanzminister – wie in der heutigen Veröffentlichung des Oberbürgermeisters angegeben – die Ablehnung damit begründet, dass Bayern seinen Beamt*innen ohnehin schon mehr zahlt als andere Bundesländer, muss man sich schon fragen, ob im Ministerium überhaupt das Prinzip einer Ballungsraumzulage verstanden wurde. Die Städte, allen voran natürlich München, haben sich so verteuert, dass es zu einer zentralen politischen Aufgabe geworden ist, die Menschen im Alltag zu entlasten und dafür zu sorgen, dass diese sich das Leben in der Stadt auch in Zukunft noch leisten können. Wir haben hier mit der weitgehenden Kita-Kostenfreiheit, der kommunalen Mietpreisbremse oder eben auch mit der München-Zulage ganz entscheidende Erfolge erreicht. Dass der Freistaat zwickt, trifft Menschen, die dafür sorgen, dass unsere Stadt funktioniert, sicher und lebenswert ist.

Wir fordern die Bayerische Staatsregierung auf, ihre Haltung zu überdenken und die Erhöhung der München-Zulage für die Beamtinnen und Beamten zu ermöglichen. Von der CSU im Rathaus, die sich der SPD-Initiative für die Verdoppelung der München-Zulage angeschlossen und dafür gestimmt hat, erwarten wir, dass sie sich bei ihren CSU-Kolleg*innen entsprechend dafür einsetzen.“

Im Stadtrat fand heute ein Hearing zum Thema „Autofreie Altstadt“ statt.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Jens Röver, verkehrspolitischer Sprecher:

„Wir freuen uns, dass das von uns initiierte Hearing zum Thema ,Autofreie Altstadt‘ einen so großen Konsens gezeigt hat: Die Umgestaltung des öffentlichen Raums ist als Teil der Verkehrswende zentral. Wir wollen mehr Platz für alle, die zu Fuß, mit den öffentlichem Nahverkehr oder dem Radl unterwegs sind. Und wir wollen die Attraktivität der Altstadt steigern. Hierzu konnten wir heute viele interessante Beispiele aus anderen Städten sehen.

Dabei ist es einerseits wichtig, die Umsetzung nicht mit dem Dampfhammer anzugehen. Es braucht ein Gesamtkonzept für unsere Stadt, bei dem nicht nur bestimmte Räume und Mobilitätsarten einzeln betrachtet werden. Es muss klar sein, was es für die umliegende Stadt bedeutet, wenn in der Altstadt kaum noch Autos fahren. Dieses Gesamtkonzept ist eine zentrale Aufgabe – und zwar für dieses Jahr. Dazu habe ich auch einen interfraktionellen Arbeitskreis angeregt, der den Prozess konstruktiv begleiten soll. Denn andererseits ist es auch wichtig, nicht stehen zu bleiben und nur an Konzepten zu tüfteln, wir wollen bei diesem Thema deutlich vorankommen. Die Umsetzung wird ein fließender Prozess sein. Wichtig ist, dass wir dabei auch immer sichtbar und erlebbar machen, dass nichts weggenommen, sondern mit voller Kraft etwas Positives geschaffen werden soll. Zum Beispiel hoffe ich sehr, dass sich heuer die autofreie Summerstreet in der Westenriederstraße umsetzen lässt.“

Ab dieser Woche sind alle Münchner Stadtteilbibliotheken auch samstags geöffnet. Ein besonderer Standort ist dabei Fürstenried: Die „Open Library“ ist bis zum späten Abend geöffnet – interaktive Technik bietet alle Services.

Eines der wichtigsten SPD-Kulturprojekte dieser Stadtratsperiode wird diese Woche vollendet: Erstmals öffnen alle Stadtteilbibliotheken auch am Samstag. Die SPD hatte diesen Wunsch der Münchnerinnen und Münchner erfolgreich im Stadtrat eingebracht. Abgestimmt auf die Möglichkeiten bei Personal und Finanzen wurde die Samstagsöffnung schrittweise umgesetzt.

Auch am Standort Fürstenried – und hier gibt es noch weitere Neuheiten zu entdecken. Als erste Bibliothek in München ist dieser Standort nämlich eine „Open Library“. Durch digitale Angebote können die Besucher*innen die gesamte Infrastruktur der Bibliothek dienstags bis freitags auch außerhalb der Servicezeit des Personals von 10 bis 19 Uhr nutzen, konkret davor von 8 bis 10 Uhr sowie abends von 19 bis 22 Uhr. Ausleihe, Rückgabe und Recherche sind autark möglich, darüber hinaus gibt es weitere Angebote wie Hörbuch- und Gamingstationen.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Kathrin Abele:

„Noch nie waren die Stadtteilbibliotheken so beliebt und leistungsfähig wie heute – auch durch die Samstagsöffnung, die der Stadtrat auf SPD-Antrag beschlossen hat. Wir danken den Mitarbeiter*innen der Bibliotheken dafür, dass sie diesen Service ermöglichen. Das Konzept „Open Library“ macht die Bibliothek noch praktischer und spannender – toll, dass die Stadtbibliothek in Fürstenried hier Pionier-Standort ist.“

SPD-Stadtrat Klaus Peter Rupp, kulturpolitischer Sprecher, sagt:

„Ab dieser Woche öffnen alle Stadtteilbibliotheken auch samstags – ein Erfolg, der uns freut und ein sehr gutes Angebot für alle Viertel. Wir wollen auch ,Open Library‘ weiter fördern. Digitale, interaktive Angebote ergänzen den Service durch das Personal sehr gewinnbringend, sowohl aus zeitlicher Sicht als auch inhaltlich, etwa durch weiterführende Angebote wie Veranstaltungstipps oder Spiele zum Beispiel – aber nicht nur – für Kinder und Jugendliche.“