Aktualisiert am 13.02.2026

München braucht ein Bäderkonzept!

SPD will Gesamtplanung für Schul- und öffentliche Bäder

München, 10. Februar 2026

Bis das neue Stäblibad fertiggestellt ist, bleibt eine Lücke in der Schwimmbadversorgung im Münchner Süden. Kapazität gibt es in den Schulschwimmbädern eigentlich genug – für solche Synergien beantragt die SPD ein stadtweites Konzept.

Schulschwimmen im SWM-Hallenbad, Freizeitsport in der Schulschwimmhalle: Auf SPD-Antrag sollen Stadt und Stadtwerke die Schwimmkapazitäten im Gesamten planen und Synergien finden. Das heißt, Schulschwimmbäder sollen außerhalb der Unterrichtszeiten auch für die Öffentlichkeit nutzbar sein. Gleichzeitig können Kosten durch eine Mischnutzung gespart oder aufgeteilt werden. Am Beispiel Stäblibad erklärt: Bis der Neubau voraussichtlich 2032 fertiggestellt ist, könnten die Menschen im Münchner Süden die vorhandenen Bäder in den Schulen nutzen – zu Zeiten, in denen sie weder Schule noch Vereine benötigen.

München hat eine große Bandbreite an Schwimmbädern. Vom Müller‘schen Volksbad mit Jugendstilambiente bis zum Dantebad, wo man auch im Winter im beheizten Außenbecken schwimmen kann, bieten die Stadtwerke einiges. Abseits davon gibt es zahlreiche Hallenbäder für den Schulbetrieb: Diese sollten, gerade während Sanierung oder Neubau der öffentlichen Bäder, mitgenutzt werden.

„München wächst – und damit wächst auch der Bedarf an Schwimmflächen. Schulen, Vereine und die Öffentlichkeit teilen sich jede Bahn. Deshalb investieren wir in neue Bäder. Aber: Neubauten brauchen Zeit, und in der Zwischenzeit darf es keine Lücke geben. Wir möchten deshalb, dass die Schulschwimmbäder außerhalb der Unterrichtszeiten auch für die Öffentlichkeit nutzbar werden.“

Julia Schönfeld-KnorSPD-Stadträtin

Den gestellten Stadtratsantrag finden Sie hier.

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