Grünzug Taxispark mit Flächen Concordia e.V. als Erholungsfläche erhalten und sichern

Antrag

 Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, den Erhalt aller Grünflächen inkl. Biergarten und Kleingartenanlage Concordia im Bereich des Taxisparks zu sichern und ggfs. entsprechende weitere planungsrechtliche Schritte einzuleiten.

Zudem wird der Oberbürgermeister gebeten, an den Freistaat Bayern mit der Bitte heranzutreten, kurzfristig neue Verträge mit den bisherigen Pächter*innen des aufgelösten Vereins bzw. neuem Verein abzuschließen und den Rückbau der einzelnen Grundstücke auszusetzen bzw. zeitlich nach hinten zu verschieben.

Begründung

Das Geviert aus Biergärten, Park und Kleingartenanlagen zwischen Taxisstraße und Landshuter Allee ist ein sehr wichtiger und gut genutzter Erholungsraum im dicht bebauten Stadtquartier Neuhausen-Nymphenburg. Er hat auch eine lange Tradition und ist mit der Geschichte des Viertels verwachsen. Die Flächen sind sehr wertvoll aus ökologischer Sicht mit Baumbestand und ihrer Flora und Fauna. Sie sind aber auch wertvoll aus sozialer Sicht mit den Möglichkeiten sich im Park und Biergarten, aber auch besonders den Kleingärten zu treffen und zu entspannen.

Die Flächen gehören dem Freistaat und wurden in 3 Abschnitten verpachtet. Vorne der auch über das Viertel hinaus bekannte Taxis-Biergarten. In der Mitte eine Fläche die ursprünglich auch einem Verein zugesprochen war und für die nach längeren Verhandlungen eine sehr gute Lösung gefunden werde konnte, mit Verpachtung an die Stadt und öffentliche Grünanlage.

Der Bereich von dort bis zur an der Landshuter Allee war bisher an den Männergesangsverein Concordia e.V. verpachtet, der sich aber nun aufgelöst hat. Die Nutzerinnen der Kleingartenanlage und des Biergartens haben bereits einen neuen Verein gegründet, der in den Pachtvertrag einsteigen könnte und die etablierten Nutzungen fortführen könnte.

Um hier im aktuellen Falle, aber auch bei zukünftigen möglichen Veränderungen der Pachtverhältnisse mit dem Freistaat nicht immer wieder Debatten über mögliche Bebauungen zu führen, sollte klar abgesichert werden, dass es sich um eine dauerhaft nicht zu überbauende Fläche handelt.

Die ökologisch positive Wirkung wird noch verstärkt, durch die südlich daneben liegende Kleingartenanlage der Stadt und den anschließenden Abenteuerspielplatz und sollte in der Gesamtheit erhalten werden.

Wir bitten die Verwaltung darzustellen, wie die Situation aktuell beurteilt wird, ob eine weitere Absicherung dieser Grünen Fuge notwendig ist und wie der Schutz noch verbessert werden kann.

gez.

Initiative

Anna Hanusch
Christian Smolka
Paul Bickelbacher
Angelika Pilz-Strasser
Bernd Schreyer
Dominik Krause
Mona Fuchs
Nimet Gökmenoğlu
Florian Schönemann
Beppo Brem

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

Christian Müller
Simone Burger
Andreas Schuster
Kathrin Abele
Nikolaus Gradl
Lars Mentrup
Christian Vorländer

SPD/Volt-Fraktion

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