Hauswirtschaftliche Hilfen für Seniorinnen und Senioren in der ganzen Stadt ermöglichen!

Aktualisiert am 03.03.2026

ANTRAG

Das Sozialreferat wird gebeten, gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden ein Konzept zu erarbeiten, wie die derzeit an sechs Standorten hauptamtlich angebotenen hauswirtschaftlichen Leistungen in den kommenden Jahren in allen Alten- und Service-Zentren (ASZ), in denen ein entsprechender Bedarf besteht, etabliert werden können.
Mit sofortiger Wirkung sind die jetzt befristeten Angestelltenverhältnisse der schon existierenden Hauswirtschaftskräfte zu entfristen.
Bis spätestens Mitte 2027 sind dem Stadtrat das entsprechende Gesamtkonzept mit einem Vorschlag zur Finanzierung und ein Zeitplan zur flächendeckenden Umsetzung vorzulegen.

 

BEGRÜNDUNG

Auf Initiative der SPD hatte der Stadtrat am 23.11.2023 beschlossen, in fünf ASZ dauerhaft je 75.000 Euro zur Verfügung zu stellen, um in Privathaushalten von Seniorinnen und Senioren hauswirtschaftlichen Dienstleistungen erbringen zu können. Dabei geht es vor allem um adhoc-Hilfen wie Einkaufen nach der Krankenhausentlassung, Fenster putzen, ein warmes Mittagessen nach Hause bringen, aber auch um eine gute Begleitung älterer Menschen, um ihnen ein möglichst langes Verbleiben im eigenen Haushalt zu ermöglichen.
An den bisherigen Standorten hat sich die Einführung etabliert, deshalb soll der bisher vom Sozialreferat mit den Trägern vereinbarte Projektcharakter und die befristeten Arbeitsverhältnisse in dauerhafte Angebote umgewandelt werden.
Zudem ist auch in finanziell schwierigen Zeiten ein Plan zu erarbeiten, wie die hauswirtschaftlichen Hilfen in Notsituationen künftig flächendeckend angeboten werden können.

 

SPD-FRAKTION
Anne Hübner
Dr. Christian Köning
Kathrin Abele
Simone Burger
Roland Hefter
Barbara Likus
Lars Mentrup
Julia Schönfeld-Knor
Micky Wenngatz
Mitglieder des Stadtrates