Aktualisiert am 21.05.2026
Kaufhof am Rotkreuzplatz: SPD für den Erhalt des Kaufhauses
München, 12. Mai 2026
Die SPD-Stadtratsfraktion will die Galeria Kaufhof-Filiale am Rotkreuzplatz vor der Schließung retten: Mit der Gebäudeeigentümerin soll eine Lösung zum Schutz der 120 Beschäftigten ausgehandelt werden.
Der Galeria Kaufhof am Rotkreuzplatz ist ein wichtiges Zentrum des belebten Neuhausens, soll aber Medienberichten zufolge geschlossen werden – ein großer Einschnitt für die Menschen vor Ort, die auf den Kaufhof zur Nahversorgung angewiesen sind. Das will die Rathaus-SPD verhindern: Sie beantragt, dass die Stadtverwaltung die 120 Beschäftigten schützt und eine Möglichkeit zum Erhalt findet. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister soll Kontakt zu den Eigentümern aufgenommen werden – gleichzeitig soll die Stadtverwaltung ihre baurechtlichen Eingriffsmöglichkeiten prüfen.
Die Immobilie befindet sich Berichten zufolge aktuell im Eigentum einer Tochter der Landesbank Hessen-Thüringen und soll, nachdem das Kaufhaus geschlossen wird, umgebaut werden. Entstehen sollen dann ein Hotel, Einzelhandel und Wohnungen. Die 120 Beschäftigten würden ihre Arbeit verlieren, der Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg seinen Kern. Möglichkeiten, dies zu verhindern, könnte es geben: Mit der mutmaßlichen Eigentümerin, Tochter einer öffentlich-rechtlichen Landesbank, kann politisch verhandelt werden. Auf das geplante Bauvorhaben in München wiederum kann die Stadtverwaltung Einfluss nehmen.
„Der Galeria am Rotkreuzplatz muss bleiben! Er ist prägend für das Viertel, bietet 120 Menschen Arbeit und hat eine wichtige Funktion für viele Menschen. Wir wollen, dass alle Register gezogen werden, damit das Kaufhaus auch in Zukunft bleiben kann. Für die Familien, die Seniorinnen und Senioren, die auf die Nahversorgung angewiesen sind. Für die weiteren Geschäfte im Umfeld, die von der Galeria- Kundschaft profitieren. Und für die Beschäftigten, die aktuell um ihre Existenz fürchten.“
Dr. Christian Köning, SPD-Fraktionsvorsitzender
Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.


„Der Galeria am Rotkreuzplatz muss bleiben! Er ist prägend für das Viertel, bietet 120 Menschen Arbeit und hat eine wichtige Funktion für viele Menschen. Wir wollen, dass alle Register gezogen werden, damit das Kaufhaus auch in Zukunft bleiben kann. Für die Familien, die Seniorinnen und Senioren, die auf die Nahversorgung angewiesen sind. Für die weiteren Geschäfte im Umfeld, die von der Galeria- Kundschaft profitieren. Und für die Beschäftigten, die aktuell um ihre Existenz fürchten.“
