Aktualisiert am 17.07.2025
Silvester kann kommen: Glascontainer werden öfters geleert und gereinigt
Auf SPD-Antrag: Wertstoffinseln werden zum Jahreswechsel 2025/2026 häufiger geleert und gereinigt. Außerdem werden die Sammelzeiten ausgeweitet und an Feier-Hotspots zusätzliche Container aufgestellt.
Glasflaschen, so weit das Auge sieht: Zum Jahreswechsel 2024/2025 gab es kaum eine Wertstoffinsel, die nicht inmitten eines Meeres aus Altglas versunken war. Diese Zustände soll es dieses Mal nicht mehr geben. Wie der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) vorgestellt hat, stellen die für die Wertstoffinseln zuständigen Unternehmen zusätzliche Container auf. Außerdem erhöhen sie die Leerungsfrequenz und erweitern die Uhrzeiten zur Abholung.
Diese Änderungen hat die SPD-Fraktion im Münchner Stadtrat im Januar beantragt, woraufhin der AWM in Verhandlung mit den Vertragspartnern für den Ausschreibungszeitraum 2026-2028 gegangen ist.
„Die Zeit nach Silvester hat gezeigt, wie dringend Verbesserungen bei der Entsorgung nötig waren. Umso mehr freut es uns, dass wir für die nächsten Jahre deutliche Verbesserungen erwirkt haben. Allerdings möchten wir auch die Anwohnenden bitten, die Geräusche zu ertragen, die entstehen, wenn öfters geleert wird – das ist die logische Konsequenz der Sauberkeit.“
Kathrin Abele, SPD-Sprecherin im Kommunalausschuss
Außerdem wichtig: Glas ist ein Rohstoff, der zu 100 Prozent recycelt werden kann. Wenn man Flaschen in den Restmüll wirft, werden sie verschwendet. Deshalb muss der Gang zur Wertstoffinsel so angenehm und zuverlässig wie möglich sein.
Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.


„Die Zeit nach Silvester hat gezeigt, wie dringend Verbesserungen bei der Entsorgung nötig waren. Umso mehr freut es uns, dass wir für die nächsten Jahre deutliche Verbesserungen erwirkt haben. Allerdings möchten wir auch die Anwohnenden bitten, die Geräusche zu ertragen, die entstehen, wenn öfters geleert wird – das ist die logische Konsequenz der Sauberkeit.“
