Aktualisiert am 15.12.2025
Klapprampen: MVG rüstet alte U-Bahnen auf
MVG setzt SPD-Forderung um
München, 28. November 2025
Auf Initiative der SPD-Fraktion stattet die MVG die alten U-Bahn-Züge mit Rampen aus, damit auch elektrisch betriebene Rollstühle den Spalt zwischen Bahnsteig und Zug gut überwinden können. Die SPD hatte diesen Schritt im April 2025 beantragt.
Nicht alle U-Bahnen sind komplett barrierefrei. Zwar sind seit längerem alle 100 Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestattet, sodass der Bahnsteig auch mit Kinderwägen und Rollstühlen aller Art erreichbar ist. Im Alltag gestaltet sich die Fahrt bisweilen trotzdem schwierig: Weil der Spalt zwischen Bahnsteig und den alten U-Bahn-Typen etwas größer ist, haben Menschen mit elektrischen Rollstühlen Schwierigkeiten beim Zusteigen.
Das ändert sich jetzt: Auf Initiative der SPD-Stadtratsfraktion, die im April 2025 einen Antrag gestellt hat, stattet die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) die verbliebenen alten Wägen mit mobilen, faltbaren Rampen aus. Bis Ende Februar 2026 sollen dann alle Züge ausgerüstet sein. Der Zustieg funktioniert einfach: Wer auf die Rampe angewiesen ist, gibt dem Fahrpersonal auf Höhe der vordersten Tür ein Zeichen. Daraufhin wird die Rampe ausgelegt.
„Die U-Bahn ist eine der Lebensadern für Mobilität in unserer Stadt. Die MVG hat an den Bahnhöfen in der Vergangenheit bereits massiv Barrieren abgebaut, allerdings gab es bei den Zügen noch Verbesserungsbedarf. Deshalb freut es mich, dass wir jetzt auch wirklich allen ermöglichen, sie zu nutzen. Danke an die MVG, dass unsere Lösung jetzt umgesetzt wird.“
Barbara Likus, SPD-Stadträtin
Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.
Den zugehörigen Stadtratsantrag finden Sie hier.


