Massendruck in Zeiten der Digitalisierung – Synergieeffekte nutzen
Aktualisiert am 23.07.2025
ANTRAG
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Druckzentren der Landeshauptstadt München mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Digitalisierung und Ressourcennutzung zu analysieren und Weiterentwicklungspotenziale aufzuzeigen. Ziel ist es, bestehende Strukturen transparenter zu machen, mögliche Synergien zu identifizieren und effizientere Lösungen – etwa durch Zentralisierung oder externe Vergaben – zu prüfen. Dazu:
- Die Stadtverwaltung wird beauftragt, für die in den Referaten und Eigenbetrieben der LHM betriebenen Druckstraßen aufzulisten, wie sich deren Auslastung, die Kosten, und der Nutzen darstellen. Dazu ist die derzeitige Zuständigkeit für die Druckstraßen festzustellen und aufzuzeigen, welche Art von Druckerzeugnissen produziert werden.
- Weiterhin wird die Stadtverwaltung beauftragt, eine Zusammenlegung der Druckstraßen unter Berücksichtigung der Auslastung und Spitzenabdeckung zu prüfen, um Möglichkeiten der Kosteneinsparung festzustellen. Als ein weiteres Szenario ist ebenfalls die Beauftragung externer Druckdienstleister zu betrachten.
BEGRÜNDUNG
In der Landeshauptstadt München (LHM) werden derzeit in mehreren Referaten und Eigenbetrieben Druckstraßen für Massendruck betrieben (Liste nicht abschließend):
- Kulturreferat (Münchner Stadtbibliothek)
- Referat für Arbeit und Wirtschaft (Scheckkartendrucker)
- Baureferat (für die Referatsleitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, für die Referatsgeschäftsleitung – Beschluss- und Berichtswesen und für das Submissionsbüro)
- Direktorium / Stadtkanzlei
- Sozialreferat (Elternbriefdruck)
- it@M / Druckzentrum im Rechenzentrum des IT-Rathauses
Es entstehen Kosten in folgenden Bereichen:
- Geräte – Mietkosten
- Immobilienkosten (Raummiete)
- Verbrauchskosten
- Personalkosten
- Infrastrukturkosten (Netzwerk, Strom)
- IT–Integrationskosten für Fachverfahrensanbindungen (z.B. Vorlagensystem cosys)
Das Know-how, die Betriebsbudgets und die Budgets für Wiederbeschaffungen liegen redundant in der LHM verteilt. Eine gesicherte gesamtheitliche Aussage über die Auslastung der einzelnen Druckstraßen liegt nicht vor.
Es wäre denkbar, alle Druckstraßen zusammenzulegen. Durch die Zusammenlegung der Druckstraßen könnten die Betriebs- und Wiederbeschaffungsaufwände reduziert und Synergien gehoben werden.
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SPD-Fraktion
Lars Mentrup
Micky Wenngatz
Roland Hefter
Julia Schmitt-Thiel
Fraktion Die Grünen – Rosa Liste – Volt
Judith Greif
David Süß
Thomas Niederbühl
Andreas Voßeler
Lyn Faltin
Felix Sproll
Ursula Harper
Mitglieder des Stadtrates
