Die SPD-Ideen für mehr Service bei der Müllentsorgung

10. April 2017

In einem Antragspaket fordert die SPD-Stadtratsfraktion Verbesserungen bei der Münchner Abfallentsorgung. Für mehr Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und vor allem besseren Service.

Sachen gehen kaputt, Sachen werden weggeworfen – und das leider nicht immer dort, wo die Sachen hingehören. Häufig landen etwa Elektrogeräte oder Giftmüll (zum Beispiel Farb- und Lackreste oder Energiesparlampen) im Hausmüll. Ähnlich ist es beim Sperrmüll, der oft irgendwo liegengelassen anstatt ordentlich entsorgt wird. Die SPD-Stadtratsfraktion will mit einem Antragspaket dafür sorgen, dass die mobile Wertstoff- und Giftmüllentsorgung des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) kundenfreundlicher, besser genutzt und damit wirtschaftlicher wird.

Das Antragspaket umfasst drei Ideen: Erstens soll der AWM feste, turnusmäßige Sperrmüllabholtermine in den Vierteln einrichten. Diese Termine sollen im Abfuhrkalender und auf der AWM-Webseite sowie in der AWM-App veröffentlicht werden.

Zweitens soll der Abfuhrkalender um die mobilen Leistungen Giftmobil und Wertstoffmobil ergänzt werden. Außerdem soll es hierzu eine öffentliche Info-Kampagne geben.

Drittens soll der AWM die Sperrmüllentsorgung den Bedürfnissen im Geschosswohnungsbau anpassen, Hausverwaltungen als Kunden gewinnen und sich so nicht nur neue Marktanteile sichern, sondern auch das Angebot für Mieterinnen und Mieter verbessern.

SPD-Stadträtin Heide Rieke, Verwaltungsbeirätin des AWM, sagt dazu:

„Die Münchner Abfallwirtschaft funktioniert sehr gut. Bei der Entsorgung von Gift- oder Sperrmüll geht es aber noch besser. Denn viele kennen die Möglichkeiten gar nicht oder scheuen den Aufwand, nach Terminen zu suchen. Gerade ältere Menschen tun sich schwer damit, Sperrmüll zum Wertstoffhof zu bringen. Mit unserem Antragspaket wollen wir die Situation verbessern: Feste Termine zur Sperrmüllabholung in den Vierteln, mehr Information über die mobilen Leistungen für Giftmüll und Wertstoffe sowie das Ziel, vermehrt über Hausverwaltungen Entsorgungstermine für Mieterinnen und Mieter in Geschosswohnungen anzubieten – damit wollen wir den AWM wirtschaftlicher machen, zum Umweltschutz beitragen und vor allem den Service für die Münchnerinnen und Münchner verbessern.“

  • Ulrike Boesser
    Ulrike Boesser, Stadträtin
  • Renate Kürzdörfer
    Renate Kürzdörfer, Stadträtin
  • Heide Rieke
    Heide Rieke, Stadträtin

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