Öko-Kriterien: München schafft Wohnraum für Vögel

02. Februar 2017

Der Planungsausschuss hat neue Inhalte im Ökologischen Kriterienkatalog fürs Bauen beschlossen, darunter Verbesserungen beim Tierschutz.

Die Landeshauptstadt verbessert den Artenschutz für Vogel- und Fledermausarten. Das ist eine Verbesserung im neuen Ökologischen Kriterienkatalog, den der Planungsausschuss heute mit den Stimmen der SPD-Stadtratsfraktion beschlossen hat.

Der Lebensraum für sogenannte „Gebäudebrüter“ - dazu gehören zum Beispiel der Mauersegler und der Hausspatz – ist in der Stadt zunehmend bedroht. Diesen Tieren fehlt immer häufiger ein Quartier. Nun müssen neue geschaffen werden, und zwar nach folgendemDie Landeshauptstadt verbessert den Artenschutz für Vogel- und Fledermausarten. Das ist eine Verbesserung im neuen Ökologischen Kriterienkatalog, den der Planungsausschuss heute mit den Stimmen der SPD-Stadtratsfraktion beschlossen hat.

Der Lebensraum für sogenannte „Gebäudebrüter“ - dazu gehören zum Beispiel der Mauersegler und der Hausspatz – ist in der Stadt zunehmend bedroht. Diesen Tieren fehlt immer häufiger ein Quartier. Nun müssen neue geschaffen werden, und zwar nach folgendem Schlüssel: Bei Wohn- und Gewerbegebäuden mit mehr als zwei Geschossen beziehungsweise ab einer Wandhöhe von sechs Metern müssen mindestens 0,2 Quartiere pro laufendem Meter Fassadenlänge eingerichtet werden. Folglich kommt auf fünf Meter Fassade eine neue Vogel-Heimat. Das wurde in Neubaugebieten, wie etwa im Domagkpark, bereits ausprobiert und hat sich gut bewährt.

Außerdem wird eine Gefahr entschärft: spiegelndes Glas. Zu den häufigsten Todesursachen von Vögeln in Städten zählt die Kollision mit Glasflächen. Um zu verhindern, dass die Tiere auf die reflektierenden Flächen prallen, müssen freistehende, an Gebäude angebaute oder zwischen Gebäuden eingebundene Glaswände und -bauteile künftig transluzent, also lichtdurchlässig sein. So erkennen Vögel das Hindernis rechtzeitig.

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Fachsprecherin für Tierschutz, sagt dazu:

„Unsere Stadt ist ein Lebensraum für Menschen und Tiere. Mit dem heutigen Beschluss verbessern wir dies. Der Ökologische Kriterienkatalog sichert den Bestand zahlreicher Vogelarten, indem er sicherstellt, dass ausreichend Wohnraum für Vögel geschaffen wird. Außerdem müssen Glasflächen an Gebäuden nun so gestaltet werden, dass die Vögel diese besser erkennen und meiden können. ExpertInnen des Landesbunds für Vogelschutz beraten BauherrInnen und PlanerInnen dabei gerne.“ Schlüssel: Bei Wohn- und Gewerbegebäuden mit mehr als zwei Geschossen beziehungsweise ab einer Wandhöhe von sechs Metern müssen mindestens 0,2 Quartiere pro laufendem Meter Fassadenlänge eingerichtet werden. Folglich kommt auf fünf Meter Fassade eine neue Vogel-Heimat. Das wurde in Neubaugebieten, wie etwa im Domagkpark, bereits ausprobiert und hat sich gut bewährt.

Außerdem wird eine Gefahr entschärft: spiegelndes Glas. Zu den häufigsten Todesursachen von Vögeln in Städten zählt die Kollision mit Glasflächen. Um zu verhindern, dass die Tiere auf die reflektierenden Flächen prallen, müssen freistehende, an Gebäude angebaute oder zwischen Gebäuden eingebundene Glaswände und -bauteile künftig transluzent, also lichtdurchlässig sein. So erkennen Vögel das Hindernis rechtzeitig.

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Fachsprecherin für Tierschutz, sagt dazu:

„Unsere Stadt ist ein Lebensraum für Menschen und Tiere. Mit dem heutigen Beschluss verbessern wir dies. Der Ökologische Kriterienkatalog sichert den Bestand zahlreicher Vogelarten, indem er sicherstellt, dass ausreichend Wohnraum für Vögel geschaffen wird. Außerdem müssen Glasflächen an Gebäuden nun so gestaltet werden, dass die Vögel diese besser erkennen und meiden können. ExpertInnen des Landesbunds für Vogelschutz beraten BauherrInnen und PlanerInnen dabei gerne.“

  • Ulrike Boesser
    Ulrike Boesser, Stadträtin
  • Hans Dieter Kaplan
    Hans Dieter Kaplan, Stadtrat
  • Renate Kürzdörfer
    Renate Kürzdörfer, Stadträtin
  • Bettina Messinger
    Bettina Messinger, Stadträtin
  • Dr. Ingo Mittermaier
    Dr. Ingo Mittermaier, Stadtrat
  • Christian Müller
    Christian Müller, Stadtrat
  • Heide Rieke
    Heide Rieke, Stadträtin

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