Parken: Mehr Platz für AnwohnerInnen und faire Preise

06. Dezember 2017

Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich mit Erfolg für neue Lösungen beim Parken im Stadtgebiet eingesetzt.

In weiteren Quartieren wird es eine Bevorrechtigung fürs Anwohnerparken geben, versuchsweise werden Parkgebühren für Dauer- und Abendparker in einem Testgebiet erhöht. Das hat der Planungsausschuss heute beschlossen. Mit diesen Maßnahmen wird nicht nur die Verkehrssituation im Viertel verbessert, sondern auch ein zusätzlicher Anreiz zur Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs geschaffen.

Seit dem Jahr 2001 hat die Stadt innerhalb des Mittleren Rings 62 Parklizenzgebiete mit einer Bewohnerbevorrechtigung erlassen. Dort parken AnwohnerInnen für eine jährliche Pauschale, andere AutofahrerInnen müssen einen Parkschein kaufen. Derzeit gibt sind im Stadtgebiet – je nach Tageszeit – zwischen 75.500 und 77.500 Stellplätze so ausgewiesen. Der Stadtrat hat nun folgende neue Parklizenzgebiete beschlossen: Rotkreuzplatz I und II, Alte Heide, Thalkirchen, Tierpark und Wettersteinplatz. Die Bereiche Rosa-Luxemburg-Platz, Arnulfpark, Ackermannbogen und Bavariapark werde in bestehende angrenzende Parklizenzgebiete integriert. Für die Parkstadt Schwabing und den Domagkpark wird eine andere Lösung, etwa eine flächendeckende Parkdauerbegrenzung, geprüft. Außerdem wird das Parken für Nicht-AnwohnerInnen in Testgebieten in Sendling und der Isarvorstadt teurer: Der bisherige Tageshöchstsatz wird dort von sechs auf zehn Euro erhöht. Nach 18 Uhr steigt der Stundensatz von einem auf zwei Euro. Für die Altstadt und um den Hauptbahnhof gilt weiterhin die Sonderregelung mit einem Stundensatz von 2,50 Euro.

Zu diesem Beschluss sagt SPD-Stadträtin Heide Rieke, Sprecherin im Planungsausschuss:

„Die Parkplätze in den Wohngebieten sind zuerst für die AnwohnerInnen da. Wir wollen den knappen Parkraum gut nutzen, die Viertel müssen für den Wirtschaftsverkehr gut erreichbar bleiben, gleichzeitig wollen wir den Parksuchverkehr reduzieren. Das schaffen wir zum einen, indem wir neue Lizenzgebiete ausweisen. Zum anderen ist es auch an der Zeit, die Preise für Parkscheine anzupassen. Diese sind seit über 15 Jahren unverändert, während Tickets im Öffentlichen Nahverkehr spürbar teurer wurden. Im Sinne eines attraktiven ÖPNV ist es logisch und fair, dass die Parkgebühren angepasst werden.“

  • Kathrin Abele
    Kathrin Abele, Stadträtin
  • Ulrike Boesser
    Ulrike Boesser, Stadträtin
  • Hans Dieter Kaplan
    Hans Dieter Kaplan, Stadtrat
  • Renate Kürzdörfer
    Renate Kürzdörfer, Stadträtin
  • Bettina Messinger
    Bettina Messinger, Stadträtin
  • Christian Müller
    Christian Müller, Stadtrat
  • Heide Rieke
    Heide Rieke, Stadträtin

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