Radverkehr: Mehr Projekte, schneller umsetzen

06. Dezember 2017

Die Rathaus-SPD sorgt dafür, dass der geplante Grundsatzbeschluss deutlich mehr Schwung in die Förderung des Radverkehrs bringt.

Der Stadtrat hat heute den Grundsatzbeschluss zum Radverkehr in die nächste Sitzung eines gemeinsamen Ausschusses der Bereiche Stadtplanung, Kreisverwaltung und Bau im Januar vertagt. Der Grund dafür sind umfangreiche Änderungsanträge, die seitens der Verwaltung bis dahin bewertet werden. Die SPD-Stadtratsfraktion hat mit ihrem Änderungsantrag dafür gesorgt, dass der Beschluss deutlich mehr Schwung in die Förderung des Radverkehrs bringen wird.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der Fraktion:

„Heute haben wir nicht gebremst, sondern beschleunigt: Wir wollen noch mehr Maßnahmen beschließen, die noch schneller umgesetzt werden.

Der Verkehr nimmt in unserer wachsenden Stadt zu und die Rolle des Radverkehrs darin wird immer wichtiger. Das ist gut so, denn Radfahren bedeutet umweltfreundliche, gesunde Mobilität. Die SPD hat bereits viel bewirkt, um das Radln in München noch attraktiver, schneller und sicherer zu machen. Wir erweitern und optimieren fortlaufend das Wegenetz und die Radlinfrastruktur, verbessern die Sicherheit und investieren in wichtige Fördermaßnahmen wie den Winterdienst, das Leihradsystem der Münchner Verkehrsgesellschaft oder Radl-Servicestationen.

Mit dem Grundsatzbeschluss zum Radverkehr werden nochmals große Projekte angepackt und vieles für die Radlerinnen und Radler verbessert. Wir haben die dafür nötigen Stellen bei der Stadtverwaltung heute bereits beschlossen. Bei den weiteren Punkten des Beschlusses kann die Stadt aber noch ehrgeiziger sein, deshalb befassen wir uns im Januar nochmals damit. Die SPD-Stadtratsfraktion hat der Verwaltung einen Änderungsantrag mitgegeben, die Verwaltung wird sich mit den zusätzlichen Zielen befassen, dann wird der Stadtrat darüber abstimmen.

Wir fordern beispielsweise Radfahrstreifen in der Schwanthaler Straße sowie bis zu Umsetzung mehrere Fahrradstraßen im Umfeld, wir brauchen extrabreite Fahrradwege in der Ludwigstraße, wo sehr viele RadlerInnen unterwegs sind und es eng und gefährlich wird und wir wollen Ampeln bevorzugt mit eigenen Signalen für RadlerInnen ausstatten, damit die Signale klar zuzuordnen sind. Das sind nur einige Beispiele. Insgesamt wollen wir den Radverkehr schneller und mit noch umfassenderen Maßnahmen voranbringen. Das schaffen wir mit unserem Änderungsantrag.“

  • Bettina Messinger
    Bettina Messinger, Stadträtin

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