Ruffinihaus: Ersatzflächen für Händler während Sanierung

26. Januar 2017

Der Kommunalausschuss hat beschlossen, Einzelhändlern im Ruffinihaus für die Zeit der dort geplanten Bauarbeiten Ausweichflächen zur Verfügung zu stellen.

Die SPD-Stadtratsfraktion sorgt dafür, dass die Einzelhändler im Ruffinihaus nicht unter der Sanierung des Hauses leiden: Mit den Stimmen der Rathaus-SPD hat der Kommunalausschuss beschlossen, den existenzgefährdeten Händlern im Ruffiniblock interimsweise Flächen im Stadtmuseum zu stellen.

Das Ruffinihaus, der prächtige, denkmalgeschützte Bau Gabriel von Seidls am Rindermarkt, wird von der Stadt behutsam renoviert. Für die Zeit der Bauarbeiten – voraussichtlich rund 15 Monate ab Baubeginn gegen Ende des Jahres – kommt ein großer Teil der Händler durch den heutigen Beschluss in Ersatzräumen unter. Im Stadtmuseum stehen dafür sieben Ladeneinheiten zur Verfügung.

Die Ersatzflächen im Stadtmuseum liegen zum Rosental beziehungsweise zum Sebastiansplatz hin und werden derzeit als Ausstellungsfläche genutzt. Sieben Einzelhändler aus dem Ruffinihaus, die allesamt als Familienbetrieb bestehen, eine Tradition an diesem Standort haben und vom Schließen während der Sanierung in ihrer Existenz gefährdet wären, bekommen diese Räume nach einem Sicherheitscheck gestellt.

SPD-Stadträtin Ulrike Boesser, kommunalpolitische Sprecherin, sagt dazu:

„Das Ruffinihaus hat eine Kur nötig: Das Kommunalreferat renoviert den historischen Bau ab Ende des Jahres bis 2019. Für einen Teil der Einzelhändler, die im Ruffinihaus ihr einziges Geschäft haben, würde eine Pause das Ende ihrer Familienbetriebe bedeuten. Das wollen wir verhindern.“

  • Ulrike Boesser
    Ulrike Boesser, Stadträtin
  • Hans Dieter Kaplan
    Hans Dieter Kaplan, Stadtrat
  • Alexander Reissl
    Alexander Reissl, Fraktionsvorsitzender
  • Heide Rieke
    Heide Rieke, Stadträtin
  • Jens Röver
    Jens Röver, Stadtrat

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