SPD bringt Schulbauoffensive in die nächste Runde

05. Juli 2017

Das größte Schulbauprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik geht weiter: In einer gemeinsamen Sitzung des Bildungsausschusses und weiterer Ausschüsse hat der Stadtrat heute das 2. Schulbauprogramm der Schulbauoffensive beschlossen. Damit ist der Weg frei für 38 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 2,4 Milliarden Euro.

Die Schulbauoffensive 2013 – 2020 ist eine Investition in die Bildung von noch nie dagewesener Größe. Bereits das erste Bauprogramm mit 30 Einzelmaßnahmen kostete 1,5 Milliarden Euro, die Dimension des zweiten Pakets ist nochmals deutlich größer und die Planung für das dritte Bauprogramm werden nun bereits angestoßen.

Die Schulbauoffensive ist das größte kommunale Schulbauprogramm in Deutschland. Den Grundstein dafür hat die SPD-Stadtratsfraktion in der letzten Amtszeit gelegt und mit einem wegweisenden Beschluss im Jahr 2013 besiegelt: Am 24. Juli 2013 bestätige die Vollversammlung des Stadtrats den vorangegangenen Beschluss des Bildungsausschusses und startete damit die Schulbauoffensive. Im Herbst 2016 brachte der Stadtrat das erste Bauprogramm auf den Weg.

Seither hat die Verwaltung bereits Enormes geleistet: Bei über der Hälfte der Maßnahmen gibt es bereits Projektaufträge, die Maßnahmen sind gestartet. Überall in der Stadt entsteht neues, wird erweitert, saniert, vor allem an Grundschulen. Der Schwerpunkt des zweiten Bauprogramms liegt nun im Bereich der weiterführenden Schulen, also Gymnasien, Real- und Berufsschulen sowie bei den Sportanlagen. Hier kommt der Ausbau auch den Münchnerinnen und Münchnern, die übers Schulalter hinaus sind, zu Gute. Denn die Sportanlagen werden auch für den Vereins- und Freizeitsport nutzbar sein.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Birgit Volk, bildungspolitische Sprecherin:

„Die Schulbauoffensive ist eine gigantische Investition, mit der wir Münchens erstklassiges Bildungsangebot sichern und dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche in unserer Stadt auch in Zukunft gute Lernbedingungen haben. Das zweite Bauprogramm fällt noch deutlich größer aus als das erste: Es kostet insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro. Für die SPD-Stadtratsfraktion steht außer Frage, dass diese Ausgaben dringen notwendig sind. Denn die Stadt wächst, der Bedarf ist groß. Die Schulbauoffensive ist die richtige Antwort darauf. Mit diesem Großprojekt schafft München die Grundlage für ein leistungsfähiges, modernes und gerechtes Bildungsangebot der Zukunft.“

Mit dem zweiten Bauprogramm der Schulbauoffensive startet auch bereits das vierte Pavillonbauprogramm mit Kosten von rund 56 Millionen Euro. Seit 2015 hat der Stadtrat 46 Pavillonanlagen in Auftrag gegeben, 37 davon sind bereits in Betrieb. Mit den bisherigen Bauprogrammen wurde vorübergehend Platz für 320 Klassen sowie elf Mensen geschaffen. Diese temporären Bauten sind dringend notwendig, um den Bedarf in der Übergangszeit bei Baumaßnahmen aus dem Schulbauprogramm zu überbrücken.

Dazu sagt Stadträtin Julia Schönfeld-Knor, stellv. bildungspolitische Sprecherin:

„Die Pavillons sind freilich nur Übergangslösungen, aber als solche unverzichtbar dafür, allen Münchner Schülerinnen und Schülern ein gutes Angebot zu garantieren, während Schulen saniert oder neu gebaut werden. Dass nun vielerorts der Unterricht in Pavillons stattfindet, ist ein Zeichen, an dem sichtbar wird, wie viele Sanierungen und Neubauten wir anpacken. Die Schulbauoffensive ist ein Mammutprojekt, deshalb ist es klar, dass es viel Bewegung geben wird, in Form von Umzügen und Baustellen im Viertel. Wir werben dabei um die Akzeptanz bei SchülerInnen, Eltern und AnwohnerInnen. Denn die Schulbauoffensive ist eine gigantische und wichtige Investition in die Münchner Bildungslandschaft und damit die Zukunft unserer Stadt.“

  • Kathrin Abele
    Kathrin Abele, Stadträtin
  • Verena Dietl
    Verena Dietl, Stadträtin
  • Haimo Liebich
    Haimo Liebich, Stadtrat
  • Cumali Naz
    Cumali Naz, Stadtrat
  • Julia Schönfeld-Knor
    Julia Schönfeld-Knor, Stadträtin
  • Birgit Volk
    Birgit Volk, Stadträtin

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