Stelen für ein würdevolles Gedenken an NS-Opfer

26. Oktober 2017

Der Kulturausschuss hat sich heute für neue Formen des dezentralen Gedenkens an die Todesopfer des NS-Regimes entschieden.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Klaus Peter Rupp, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion:

„Die Erinnerungstafeln an Hauswänden und an Stelen auf öffentlichem Grund ermöglichen ein würdevolles Gedenken auf Augenhöhe. Der Wettbewerbsentwurf überzeugt uns, deshalb hat die SPD-Stadtratsfraktion heute ihre Stimmen für die Umsetzung eingebracht. Wir wünschen uns, dass die Initiative zur Realisierung der Tafeln von vielfältigen Teilen der Stadtgesellschaft ausgeht. Zwei Historiker des Stadtmuseums werden die Umsetzung koordinieren, die Stadt wird sich mit einem Betrag von bis zu 150.000 Euro in den kommenden drei Jahren an den Kosten beteiligen. Uns ist ein würdevolles, im Stadtbild gut sichtbares Gedenken an die Todesopfer des NS-Regimes wichtig. Die Tafeln werden eine solche Möglichkeit zum Innehalten und Gedenken bieten."

  • Klaus Peter Rupp
    Klaus Peter Rupp, Stadtrat

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