Aktualisiert am 21.11.2025
Hamburg macht es vor: Münchner Standard für den Wohnungsbau
SPD-Anträge zielen auf günstige Baukosten und einfache Verfahren
München, 04. November 2025
Gute Neuigkeiten für den Wohnungsbau: Mit drei Stadtratsanträgen will die SPD-Fraktion öffentliche und private Bauvorhaben vergünstigen, erleichtern und beschleunigen. Hamburg konnte mit dem „Hamburger Standard“ einen Maßstab für kostenreduzierten Wohnungsbau entwickeln – für München gibt es jetzt die Möglichkeit, hier anzuschließen.
München begegnet den Herausforderungen für die Bau- und Wohnungswirtschaft seit Jahren mit voller Kraft: Oberbürgermeister Dieter Reiter und die SPD-Fraktion haben die Wohnungsbauoffensive vorangetrieben, die interfraktionellen Arbeitskreise (IFAKs) zur Kostensenkung bei Bauvorhaben initiiert und zuletzt auch mit der eigenen kommunalen EOF-Mittel bereitgestellt, wo es akute Engpässe aufgrund des Bewilligungsstopps des Freistaats gegeben hat. Gerade angesichts der schwierigen finanziellen Lage – auch der Landeshauptstadt – setzt die SPD weitere Akzente bei den Baukosten.
Hamburg als SPD-regiertes Bundesland agiert konsequent und ganzheitlich: Über die „Initiative kostenreduziertes Bauen“ hat die Hansestadt einen „Hamburger Standard“ entwickelt. Fachleute, Vertreter*innen aus der Praxis sowie Akteure aus der Bau- und Wohnungsbranche haben einen wesentlichen Maßstab für kostenreduzierten Wohnungsbau gesetzt. Über drei Handlungsfelder sind Einsparpotenziale von bis zu 2.000 Euro brutto pro Quadratmeter Wohnfläche möglich. Diese Erkenntnisse sollen jetzt soweit möglich in München auch Anwendung finden.
Nicht nur die stadteigenen Bauvorhaben, sondern auch die privaten Initiativen sind Ziel des SPD-Vorstoßes. München kann als Kommune zwar keine gesetzlichen Standards verändern, dafür aber in einigen Bereichen eigene Vorgaben lockern oder anpassen – und Best -Practice-Projekte wie etwa aus dem Wilhelmsburger Rathausviertel in Europas größten Baugebiet in Freiham anstoßen. Auch in den Bereichen Baukonstruktion und Gebäudetechnik lassen sich, wie in Hamburg umgesetzt, durch gezielte Vereinfachungen Einsparpotenziale von bis zu 600 Euro brutto pro m² Wohnfläche realisieren. Durch den Verzicht auf ausgewählte technische und bauliche Elemente – vorangetrieben über in Hamburg entwickelte Arbeitshilfen für eine praxisorientierte Unterstützung ist einiges möglich.
„Wir brauchen dringend mehr Wohnungen in unserer Stadt, aber die Baukosten sind in den letzten Jahren heftig gestiegen. Daher verbessern wir als SPD die Bedingungen für den Wohnungsbau, weil auch die steigenden Mieten gestoppt werden müssen. Es ist wichtig, dass wir auch über den Tellerrand blicken und zum Beispiel die großen Fortschritte, die die SPD in Hamburg erreicht hat, so gut es geht auch in München erproben.“
Dr. Christian Köning, SPD-Fraktionsvorsitzender
„Der Hamburger Standard wirkt. Wir können über ein Drittel der Baukosten sparen, wenn wir Gewohntes hinterfragen, Prozesse vereinfachen und zielorientiert arbeiten. Hamburg hat das als erstes Bundesland umgesetzt – andere dürfen gerne folgen.“
Martina Koeppen, SPD-Fachsprecherin für Stadtentwicklung in der Hamburgischen Bürgerschaft
„Der Wohnungsbau ist in einer Krise. Wir müssen die Akteure stärken, die sich darum kümmern, dass jeder ein Dach über dem Kopf hat: Genossenschaften und Arbeitgeber mit Werkwohnungen sind darauf angewiesen, dass ihre Anträge schnell bearbeitet werden.“
Simone Burger, planungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
Die o.g. Stadtratsanträge finden Sie hier:
Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.


„Wir brauchen dringend mehr Wohnungen in unserer Stadt, aber die Baukosten sind in den letzten Jahren heftig gestiegen. Daher verbessern wir als SPD die Bedingungen für den Wohnungsbau, weil auch die steigenden Mieten gestoppt werden müssen. Es ist wichtig, dass wir auch über den Tellerrand blicken und zum Beispiel die großen Fortschritte, die die SPD in Hamburg erreicht hat, so gut es geht auch in München erproben.“
„Der Hamburger Standard wirkt. Wir können über ein Drittel der Baukosten sparen, wenn wir Gewohntes hinterfragen, Prozesse vereinfachen und zielorientiert arbeiten. Hamburg hat das als erstes Bundesland umgesetzt – andere dürfen gerne folgen.“
„Der Wohnungsbau ist in einer Krise. Wir müssen die Akteure stärken, die sich darum kümmern, dass jeder ein Dach über dem Kopf hat: Genossenschaften und Arbeitgeber mit Werkwohnungen sind darauf angewiesen, dass ihre Anträge schnell bearbeitet werden.“
