Anwohnerschutz beim Bahnausbau: Truderinger Kurve alternativ planen

SPD-Stadtrat Jens Röver, verkehrspolitischer Sprecher

08. August 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert die Deutsche Bahn auf, die Alternativplanungen der örtlichen Bürgerinitiative zu den Bahnprojekten „Truderinger Kurve & Truderinger Spange“ sowie „Daglfinger Kurve“ in den bisherigen Planungsprozess zu integrieren und gleichwertig zu prüfen.

Einen entsprechenden Antrag stellt die Fraktion heute.

SPD-Stadtrat Jens Röver, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion, sagt dazu:

„Das Vorgehen der Deutschen Bahn bei den Projekten Truderinger Kurve und Daglfinger Kurve sowie dem zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Daglfing-Trudering ist geprägt durch ein Maß an Intransparenz, das wir nicht akzeptieren wollen. Erst misslingt die Info-Veranstaltung für die Öffentlichkeit, weil nicht genug Platz ist, dann finden wesentliche Ankündigungen nur hinter verschlossener Tür statt. Auf Umwegen erfährt die Öffentlichkeit, dass sinnvolle Alternativvorschläge gar nicht erst geprüft werden sollen. So geht das nicht!

Deshalb fordert die SPD-Stadtratsfraktion die Deutsche Bahn auf, die Bürgerinnen und Bürger künftig nicht nur besser zu informieren, sondern auch den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner sowie deren Anregungen ernst zu nehmen. Eine örtliche Bürgerinitiative hat im Sinne des Anwohnerschutzes nachvollziehbare und professionelle Alternativplanungen vorgelegt. Diese sollen vom Maßnahmenträger Deutsche Bahn gleichwertig geprüft und - wenn machbar – umgesetzt werden. Die Stadtverwaltung soll dies sicherstellen und den Stadtrat entsprechend informieren.“

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