Arbeit in München: Starke Wirtschaft und attraktiver Lebensraum

SPD-Stadträtin Simone Burger, Fachsprecherin für Arbeitsmarktpolitik

11. Juli 2018

Im Planungsausschuss wurde heute der Atlas Wirtschaftsstandort München vorgestellt. Die SPD-Stadtratsfraktion setzt sich dafür ein, das Gleichgewicht zwischen einem starken Standort für Beschäftigte aus allen Wirtschaftsbereichen und attraktivem Lebensraum in der Stadt zu erhalten.

Der Wirtschaftsstandort München ist stark – wie stark, das zeigt nun ein neuer Atlas, der heute im Planungsausschuss vorgestellt wurde. Die SPD-Stadtratsfraktion freut sich über diesen Erfolg. Er zeigt: München bietet sehr gute Bedingungen für Unternehmen und Beschäftigte. Gleichzeitig betont die SPD: Die Stadt muss im Gleichgewicht sein. Dazu ist es wichtig, darauf zu achten, wie sich Gewerbe und Industrie verteilen und dass nicht nur der Arbeitsmarkt, sondern vor allem der Lebensraum für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv ist.

Der Atlas Wirtschaftsstandort München zeigt in Karten und Zahlen, wie gut die Stadt ökonomisch dasteht. In München arbeiten demnach rund 1,06 Millionen Menschen, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steigt jedes Jahr um rund 20.000, in den letzten fünf Jahren hat sie um insgesamt 9,3 Prozent zugenommen. Die Arbeitslosenquote ist mit 3,8 je 100 Einwohnern die niedrigste aller deutschen Großstädte, gleichzeitig findet sich hier die höchste Kaufkraft und der geringste Anteil an Haushalten mit Niedrigeinkommen. In der Stadt sind 92.034 Unternehmen ansässig, davon 16 Prozent produzierendes Gewerbe, 16 Prozent im Handel und Gastgewerbe sowie 68 Prozent im Dienstleistungssektor. Und die Perspektiven sind sehr gut. Neue Gewerbe- und Handelsflächen entstehen, die größten Entwicklungen gibt es hier in Freiham und Neuaubing, wo bis zu 14.000 neue Arbeitsplätze entstehen, an den zentralen Flächen vom Hauptbahnhof nach Pasing (bis zu 9000 neue Arbeitsplätze) sowie im Werksviertel am Ostbahnhof (bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze).

SPD-Stadträtin Simone Burger, Fachsprecherin für Arbeitsmarktpolitik, sagt dazu: „Die enorme Wirtschaftskraft Münchens kommt nicht von ungefähr: Sie ist die Leistung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die den Unternehmen ebenso wie der Stadt diesen Erfolg einbringen. Wir setzen uns politisch dafür ein, dass die Stadt ein attraktiver Standort für Beschäftigte aus allen Wirtschaftsbereichen bleibt. Die Stadt ist aber nicht bloß Wirtschaftsstandort, sondern vor allem Lebenswelt. Für uns ist es wichtig, dass es sich in München gut arbeiten und gut leben lässt. Deshalb ist es das Ziel der SPD, Flächen und Infrastruktur für das Gewerbe zu bieten und gleichzeitig eine gute Mischung für einen attraktiven Lebensraum in den Vierteln zu erreichen.“

Der Atlas Wirtschaftsstandort München ist hier online abrufbar.

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