Beschlossen: Stadt gibt auf SPD-Initiative deutlich mehr Geld für Fuß- und Radverkehr

SPD-Stadträtin Renate Kürzdörfer, Sprecherin im Bauausschuss
Foto: Carmen Lindemann

03. Dezember 2019

Der Bauausschuss des Stadtrats hat heute beschlossen, die Nahmobilitätspauschale von bisher zehn auf künftig 25 Millionen Euro jährlich zu erhöhen. Die SPD-Fraktion hatte dies im Juli gemeinsam mit der Rathaus-CSU beantragt.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Renate Kürzdörfer, Sprecherin im Bauausschuss:

„Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich mit einem Antrag für eine Erhöhung der Nahmobilitätspauschale eingesetzt, die heute im Bauausschuss beschlossen wurde. Mit einer Erhöhung von zehn auf 25 Millionen Euro jährlich können zahlreiche Vorhaben umgesetzt werden, die zur Verkehrswende beitragen. Wir wollen das Radfahren wie auch das Zu-Fuß-Gehen attraktiver machen. Die Radverkehrsbilanz kann sich sehen lassen. Bisherige Aktivitäten des Baureferats haben die qualitative Aufwertung von Wegeführungen sowie den Ausbau neuer Strecken als Ergebnis. Mit einer Antragsserie ,München – Die Stadt zu Fuß‘ haben wir im Sommer verschiedene Maßnahmen zur Erleichterung des Fußverkehrs beantragt. Das Zu-Fuß-Gehen ist die natürlichste, gesündeste, umweltfreundlichste und kostengünstigste Art der Fortbewegung und muss aus diesem Grund besonders gefördert werden. Es sind bereits viele Verbesserungen für die Fußgänger*innen erreicht worden. Die Erhöhung der Nahmobilitätspauschale wird dazu beitragen, dass sukzessive Gehwege auf ihre Durchgängigkeit und Beschaffenheit geprüft und entsprechend überarbeitet werden können.“

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