Eine Brücke in Y-Form über den Giesinger Berg prüfen

Foto: Susie Knoll

06. Juli 2021

Am Giesinger Berg wird eine Brücke für Fuß- und Radverkehr entstehen, das ist unstrittig. Wie diese genau aussehen soll, sollen fünf Planungsteams bis Mitte kommenden Jahres erarbeiten. Das hat der Bauausschuss des Stadtrats in seiner Sitzung an diesem Dienstag beschlossen. Die SPD/Volt-Fraktion hat gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner dabei angeregt, mehrere Varianten zu untersuchen.

Eine Brücke mit fünf Metern Breite ist ebenso zu prüfen wie ein Bauwerk, das an der Terrassenstützmauer ansetzt und zwei Arme in Form einer Y-Brücke ausbildet. Dadurch würde zum einen der Weg zum Giesinger Bräustüberl erschlossen und zum anderen eine Strecke zur Grund- und Mittelschule an der Ichostraße entstehen. Egal, welcher Vorschlag am Ende umgesetzt wird, nach Willen der Rathauskoalition müssen dabei möglichst viele Bäume erhalten bleiben. Diesen Änderungsvorschlägen hat der Bauausschuss des Stadtrats am Dienstag zugestimmt.

So verläuft der von SPD/Volt vorgeschlagene neue Radweg vom Osten der Stadt in den Süden. Illustration: Andreas Schuster
So verläuft der von SPD/Volt vorgeschlagene neue Radweg vom Osten der Stadt in den Süden. Illustration: Andreas Schuster

Die Brücke am Giesinger Berg wird nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen. Sie ist auch Bestandteil einer Radroute vom Osten der Stadt bis in den Süden in die Isarauen, die die SPD/Volt-Fraktion ins Gespräch gebracht hatte. Beschlossen ist bereits der Ausbau und die Verlängerung des Radwegs entlang der Bahnstrecke München – Rosenheim über die Regerstraße bis zur Rosenheimer Straße. Diese Strecke soll im Osten durch eine Brücke für den Fuß- und Radverkehr auf Höhe des Haidenauplatzes angebunden werden. Im Süden wird das durch den Steg über die Martin-Luther-Straße geschehen.

Dazu sagt Andreas Schuster, radpolitischer Sprecher der SPD/Volt-Fraktion:

„Die Situation am Giesinger Berg muss sich ändern. Eine Brücke für den Fuß- und Radverkehr schafft dort Sicherheit. Sie ist ein wichtiger Bestandteil für eine durchgängige Radverbindung vom Münchner Osten bis zu den Isarauen im Süden. Und wenn wir sie in Y-Form umsetzen können, setzen wir an dieser Stelle ein architektonisches Highlight, das praktisch zugleich ist und Eingriffe in den Baumbestand minimiert.“

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