Einsamkeit während der Weihnachtsfeiertage – die SPD kümmert sich

SPD-Stadträtin Anne Hübner
Foto: Carmen Lindemann

04. Dezember 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion hat heute einen Antrag gestellt, in dem sie ein ganzes Bündel an Maßnahmen fordert, um gegen Einsamkeit während der Feiertage vorzugehen.

Unter anderem schlägt die SPD vor, städtische Einrichtungen an Weihnachten zu öffnen, alleinstehende Münchnerinnen und Münchner mit Patenfamilien zusammenzubringen sowie in einer großen Öffentlichkeitskampagne für das Thema zu sensibilisieren.

Außerdem schlägt die Stadträtin Anne Hübner vor, ein Weihnachtsgeld für Seniorinnen und Senioren mit geringer Rente einzuführen:

„Einsamkeit und Armut stehen in einem engen Zusammenhang. Die Weihnachtsbeihilfe soll, solange ein um 100 Euro erhöhter kommunaler Regelsatz rechtlich nicht möglich ist, zumindest einmal jährlich den Seniorinnen und Senioren mit geringen Renten die Möglichkeit geben, sich kleine Wünsche zu erfüllen. Nachdem der Regelsatz nur das absolute Existenzminimum abdeckt, soll die Landeshauptstadt München hier eine freiwillige Leistung etablieren, um den Seniorinnen und Senioren ein angemessenes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Unser Vorschlag soll bereits im kommenden Jahr umgesetzt werden und ist ein weiterer Baustein unserer umfassenden politischen Arbeit gegen Armut im Alter. Unser Antrag soll auch aufrütteln, denn die Themen Grundrente und Reform der Grundsicherung im Alter dürfen in Berlin nicht untergehen.“

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