Elisabethmarkt: SPD für begrünte Standl und Anwohnerparken

SPD-Stadträtin Renate Kürzdörfer, stellv. Sprecherin im Kommunalausschuss

08. November 2018

Der Kommunalausschuss des Stadtrats hat den Interimsmarkt für die Zeit der Sanierung des Elisabethmarkts beschlossen. Auf Antrag der SPD wird geprüft, die Standl-Dächer zu begrünen. Auch Anwohnerparkplätze entstehen.

Beim Elisabethmarkt in Schwabing steht die Sanierung an, behutsam werden die Standl aus der Nachkriegszeit modernisiert und der Charakter des Platzes dabei bewahrt. Damit das Marktleben auch während der Bauzeit weitergehen kann, hat der Kommunalausschuss des Stadtrats am Donnerstag einen Interimsmarkt beschlossen: Im ersten Halbjahr 2020 können die Händlerinnen und Händler des Elisabethmarkts in Übergangsstandl direkt angrenzend zum jetzigen Markt in Richtung der Städtischen Berufsschule für Fahrzeugtechnik ziehen. Die SPD setzte sich mit einer kreativen Idee für mehr Grün durch: Auf SPD-Antrag wird geprüft, ob und wie die Dächer der Stände begrünt werden können. Außerdem beschloss der Ausschuss, dass bei der Sanierung eine Anwohner-Tiefgarage mit 56 Stellplätzen mitgeplant wird.

Dazu sagt die örtliche SPD-Stadträtin Renate Kürzdörfer, stellv. Sprecherin im Kommunalausschuss: „Die behutsame Sanierung des Elisabethmarkts ist mir sehr wichtig, weil der Markt den Charakter in unserem Viertel prägt. Wir haben nun eine sehr gute Lösung, bei der wir auch noch dringend benötigte Stellplätze für AnwohnerInnen schaffen. Mit den Interims-Standln sorgen wir dafür, dass das Marktleben auch während der Sanierung weiter in Gang bleibt.“

SPD-Stadträtin Heide Rieke, planungspolitische Sprecherin, sagt: „Für die Standl am Übergangsmarkt haben wir eine Idee: Lassen wir sie aufblühen! Wir haben beantragt, zu prüfen, ob und wie die Dächer der Stände begrünt werden können. Hier gibt es flexible und sehr gut einsetzbare Lösungen. Vielleicht wäre das auch dauerhaft ein Gewinn für das Viertel, das dicht bebaut ist. Wir wollen es ausprobieren und freuen uns, dass der Stadtrat für unsere Idee gestimmt hat.“

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