Feuerwerk: SPD für mehr Umweltschutz und eine Licht-Show als Alternative

SPD-Stadtrat Christian Vorländer, Sprecher im Kreisverwaltungsausschuss

23. Juli 2019

Der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats hat heute beschlossen, die SPD-Initiative für Feuerwerksverbotszonen umzusetzen. Die SPD-Stadtratsfraktion hatte dies mit Antrag vom 1. Februar 2019 gefordert.

Oberbürgermeister Dieter Reiter wurde nun beauftragt, sich beim Bundesinnenminister und dem Deutschen Städtetag für eine Gesetzesänderung einzusetzen, die entsprechende Verbotszonen ermöglicht.

Mit einem Änderungsantrag, den die SPD gemeinsam mit der CSU einbrachte, wird die Stadtverwaltung außerdem beauftragt, zu prüfen, ob eine zentrale Laser- und LED-Licht-Show als Ersatz für ein Feuerwerk realisiert werden kann.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Christian Vorländer, Sprecher im Kreisverwaltungsausschuss:

„Die Belastung durch Feuerwerke zum Jahreswechsel hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen: Starke Luftverschmutzung und Lärmbelastung sowie tonnenweise Müll waren die Folge, in bestimmten Bereichen wie der Fußgängerzone in der Altstadt nahm die Böllerei gesundheitsgefährdende Ausmaße an. Das hat zu einem Bewusstseinswandel in der Bevölkerung geführt. Die SPD hat deshalb die Initiative ergriffen, Feuerwerkverbotszonen auszuweisen. Mit Erfolg: Heute hat der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats Oberbürgermeister Dieter Reiter beauftragt, sich für eine entsprechende Gesetzesänderung stark zu machen.

Ziel ist eine Verbotszone im Altstadtbereich vom Marienplatz bis zum Stachus. Wir haben außerdem der Initiative zugestimmt, dass bereits zum kommenden Jahreswechsel in dicht besiedelten Innenstadtgebieten Böller mit ausschließlicher Knallwirkung – also solche, die nur Krach und Staub verursachen – verboten werden.

Damit aber nicht nur mit Verboten agiert, sondern auch eine attraktive Alternative geboten wird, lassen wir prüfen, ob eine zentrale Laser- und LED-Licht-Show als Ersatz für ein Feuerwerk realisiert werden kann. Wir wollen, dass die Münchnerinnen und Münchner fröhlich und vor allem gesund ins neue Jahr kommen.“

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