FFP2-Masken für alle Münchnerinnen und Münchner

Foto: Susie Knoll

13. Januar 2021

Wenn FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen vorgeschrieben sind, müssen diese auch allen Münchnerinnen und Münchnern zugänglich sein. Vor allem Menschen mit geringem Einkommen können sich die Masken für mehrere Euro pro Stück oft nicht leisten und sind auf Unterstützung angewiesen.

SPD/Volt fordert daher heute in einem Antrag, dass die Stadt in Vorleistung gehen und ausreichend FFP2-Masken für alle sozial benachteiligten Münchnerinnen und Münchner zur Verfügung stellen soll. Gleichzeitig muss aber auch der Freistaat nicht nur anordnen, sondern auch sicherstellen, dass sich alle Menschen FFP2-Masken leisten können.

Dazu sagt Anne Hübner, Vorsitzende der SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat:

„Wir haben unsere Sozialreferentin bereits gebeten, eine Lösung für alle 120.000 München-Pass-Inhaberinnen zu finden und den kostenfreien Zugang zu FFP2-Masken zu ermöglichen. Gleichzeitig erwarten wir aber von Ministerpräsident Markus Söder, dass er die Kommunen sowohl bei der Logistik als auch bei der Finanzierung unterstützt. Zwar hat er jetzt nach großem Protest 2,5 Mio. Masken für Bedürftige in ganz Bayern versprochen. Aber das bedeutet nicht mehr als fünf pro Person. Zur Verteillogistik ist noch nichts Konkretes bekannt. Wir fordern hier schnellstens Klarheit. Menschen mit wenig Geld dürfen nicht noch mehr unter der Pandemie leiden.“*

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