Freestyle-Sport: Die Rathaus-SPD will neue Indoor-Angebote

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, Sprecherin für Sportpolitik

18. Januar 2019

Bis die Freestyle-Sporthalle in der ehemaligen Eggenfabrik in Pasing öffnet, dauert es noch. Die SPD will derweil Zwischennutzungen, etwa im Olympia-Eissportzentrum Kooperationen mit Freestylesport-Anbietern ermöglichen.

Ob Skaten, Parkour oder die Freestyle-Varianten von Ski, Snowboard und Bike – was mal als sogenannter Trendsport aufkam, ist mittlerweile ein etablierter Teil der Münchner Sportwelt. Viele Freestyle-Sportarten sind klassische Outdoor-Aktivitäten und abhängig von Jahreszeit und Witterung. In München fehlt es an Indoor-Trainingsmöglichkeiten – das will die SPD ändern. Mit einem Antragspaket will sie neue Zwischennutzungen und Kooperationen mit privaten Anbietern ermöglichen. In der ehemaligen Eggenfabrik sowie einer angrenzenden, neu gebauten Halle im Quartier an der Paul-Gerhard-Allee wird in den nächsten Jahren das Actionsportzentrum München entstehen, das hat der Stadtrat bereits beschlossen. Bis es soweit ist, braucht es andere Möglichkeiten. Die SPD-Stadtratsfraktion fordert deshalb, mögliche Zwischennutzungen zu prüfen, zum Beispiel im Eissportzentrum im Olympiapark. Außerdem sollen Kooperationen mit Anbietern von Freestyle-Sportmöglichkeiten geprüft werden. Und schließlich fragt die SPD auch noch zur Entwicklung der städtischen Skate-Workshops nach, um künftige Bedarfe gut und zielgruppengerecht abzudecken.

Dazu sagt die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, sportpolitische Sprecherin:

„Die Freestyle-Sportarten begeistern sehr viele Münchnerinnen und Münchner, darum ist klar: Die Sportstadt München braucht auch für den Freestyle-Sport ein gutes, ganzjährig nutzbares Angebot. Mit der Planung für das Actionsportzentrum haben wir ein solches im Stadtrat zwar schon auf den Weg gebracht, aber ein derartiges Projekt dauert. Unsere Idee: Die Wartezeit mit Zwischennutzungen überbrücken. Vielleicht geht das etwa im Olympia-Eissportzentrum – das lassen wir prüfen. Ebenso wollen wir Kooperationen mit Freestylesport-Anbietern ermöglichen und die städtischen Skate-Workshops auswerten und gegebenenfalls anpassen.“

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