Freiham: ÖPNV optimieren, U-Bahn-Planung einleiten!

SPD-Stadträtin Heide Rieke, planungspolitische Sprecherin

08. Februar 2018

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert, die Anbindung Freihams an den Öffentlichen Nahverkehr zu verbessern und dazu die U-Bahn-Planung einzuleiten. Auch Lösungen für die Übergangszeit bis zur Fertigstellung sollen gefunden werden.

Die Rathaus-SPD fordert die Stadtverwaltung auf, Trassierungsvorschläge für eine mögliche Verlängerung der U5 nach Freiham zu erarbeiten. Für eine umgehende Verbesserung der Erschließung von Aubing und Freiham sind außerdem die Verstärkung und Optimierung bestehender Buslinien, eine alternative Trambahnführung sowie eine sinnvolle Erweiterung des Münchner Park&Ride-Systems zu prüfen.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Heide Rieke, Planungssprecherin der Fraktion:

„Eine nachhaltige Verkehrsplanung ist neben der Schaffung bezahlbaren Wohnraums das zentrale Thema im stetig wachsenden München. Dem steigenden Bedarf an Nahverkehrsangeboten muss Rechnung getragen werden, indem der öffentliche Personennahverkehr leistungsfähig bleibt und noch wesentlich attraktiver wird. Zudem müssen der Münchner Stadtbevölkerung sowie den Pendlerinnen und Pendlern schnelle und zuverlässige Alternativen zum motorisierten Individualverkehr angeboten werden. Der Ausbau der U-Bahn ist das geeignete Mittel, um die Stabilität im Gesamtnetz zu erhöhen. Es ist uns allerdings genauso wichtig, dass wir München mit dem flankierenden Ausbau weiterer Nahverkehrsmittel schnell, flexibel und umweltfreundlich mobil machen.“

Der örtliche SPD-Stadtrat Christian Müller, Mitglied im Planungsausschuss, sagt dazu:

„Park&Ride-Anlagen tragen dazu bei, München vom Autoverkehr zu entlasten, indem sie Pendlerinnen und Pendlern aus dem Umland den Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr erleichtern. Hierfür ist die Schaffung einer solchen Umsteigemöglichkeit direkt an zwei Autobahnen bestens geeignet. Es geht jetzt darum, rasch gute Planungen vorzulegen, um den Nahverkehr im Münchner Westen zu verbessern. Dazu muss aber auch ein wesentlich größeres Engagement des Freistaats Bayern als Aufgabenträger für die Bahn erfolgen.“

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