Fritz-Schuster-Straße im Kreativquartier – Statement von Ulrike Boesser

SPD-Stadträtin Ulrike Boesser, Sprecherin im Kommunalausschuss
Foto: Carmen Lindemann

19. September 2019

Der Kommunalausschuss des Stadtrats hat heute die Benennung dreier Straßen im Kreativquartier in Schwabing-West beschlossen. Neben den Architekten Frei Otto und Günter Behnisch, die durch die spektakuläre Dachlandschaft der Bauten für die Olympischen Spiele 1972 Weltruhm erlangten und München durch ihr Werk nachhaltig prägten, wurde hierbei auch der langjährige SPD-Stadtrat Fritz Schuster geehrt.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Ulrike Boesser, Sprecherin im Kommunalausschuss:

„Fritz Schuster war gelernter Dreher, engagiertes Gewerkschaftsmitglied und als Mitglied des Stadtrats mit vollem Einsatz ein Vertreter der kommunalen Daseinsvorsorge. Er sicherte die Versorgung unserer Stadt mit Strom, Gas und Wasser in kommunaler Hand. Als Korreferent des U-Bahnreferats setzte er sich maßgeblich für den Auf- und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs ein. Darüber hinaus trieb er auch die Bewerbung für die Olympiateilnahme Münchens voran. In der SPD-Stadtratsfraktion war er 34 Jahre, von 1956 bis 1990, eine gewichtige Stimme und ab 1961 auch stellvertretender Vorsitzender. Bei seinem Engagement für die großen Themen Daseinsvorsorge und öffentlicher Nahverkehr war er stets auch Vertreter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wir freuen uns sehr, dass Fritz Schuster mit der Benennung einer Straße nach ihm geehrt wird.“

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