Für eine lebendige Innenstadt - Förderung des Bundes nutzen

Foto: Susie Knoll

25. Juli 2021

Die Corona-Pandemie hat auch die Münchner Innenstadt sehr gebeutelt und neben der Hotel- und Gastrobranche auch den Einzelhandel und die Kulturszene hart getroffen. Zur Belebung hat die Bundesregierung auf Druck von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) nun die Mittel für das Projekt „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ verzehnfacht. Davon soll nach Willen der SPD/Volt-Fraktion im Stadtrat auch München profitieren.

Erst letzte Woche hat sich der Stadtrat ausführlich mit der Innenstadt beschäftigt und eine Zukunftskonferenz und einen Wettbewerb zur Belebung nach Corona ausgerufen. Die SPD/Volt-Fraktion beantragt daher, sich rasch um die Fördermittel des Bundes zu bewerben. Das Geld ist bereits für Ideenlabore, Modellprojekte und Partizipations- und Beteiligungsprozesse abrufbar. Denkbar für München sind zum Beispiel Zwischennutzungskonzepte für den Gasteig und das Gesundheitshaus am Stiglmaierplatz oder aber ein Förderprogramm, um Dachterrassen auf Parkhäusern öffentlich zu nutzen und zu bewerben. Die Stadtverwaltung soll hierzu nun Vorschläge erarbeiten.

Dazu sagt Christian Köning, finanzpolitischer Sprecher der SPD/Volt-Fraktion:

„Das Geld, das auf Druck von Olaf Scholz zusätzlich für die Innenstadtförderung bereitsteht, ist eine große Chance für München. Es gibt viel für unsere Innenstadt zu tun und wir wollen auch Neues ausprobieren: Es geht um mehr Zwischennutzungen, gerade im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft, aber auch um mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, eine Strategie für die öffentliche Nutzung von Dachterrassen ohne Konsumzwang und die Vermeidung von Leerstand. Unsere Fraktion will die Innenstadt als Herzstück und Visitenkarte unserer Stadt noch vielfältiger nutzbar und erlebbarer machen. Hier stehen Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und auch das Erleben von Stadt dicht aneinander. Und alle sollen dabei Platz finden.“

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