Für mehr Lebensqualität in der Stadt: Fußgängerzone im Tal

SPD-Stadtrat Jens Röver,stellv. verkehrspolitischer Sprecher

04. September 2018

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert, eine Fußgängerzone im Tal zu prüfen sowie einen Masterplan für eine verkehrsberuhigte Altstadt zu erarbeiten.

Auf dem Weg zu einer verkehrsberuhigten Altstadt lässt die SPD-Stadtratsfraktion eine Fußgängerzone im Tal prüfen. Die Initiative geht zurück auf Oberbürgermeister Dieter Reiter, dessen Vorschlag von der Fraktion unterstützt wird. Neben einem möglichen Konzept für eine Fußgängerzone im Tal wird die Stadtverwaltung außerdem einen Masterplan für eine verkehrsberuhigte Altstadt erarbeiten.

Dieser wird für mehr Lebensqualität in der Stadt sorgen und natürlich gleichzeitig die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner, des Lieferverkehrs, des Gewerbes, des Öffentlichen Nahverkehrs sowie des Taxigewerbes und des Radverkehrs im gesamten Altstadtbereich berücksichtigen.

SPD-Stadtrat Jens Röver, stellv. verkehrspolitischer Sprecher, sagt dazu:

„Die Innenstadt nahezu autofrei zu machen ist die richtige Perspektive für eine lebenswerte Stadt. Die Mobilität der Zukunft wird noch stärker von einem leistungsfähigen Öffentlichen Nahverkehr getragen und wir werden die knappen Räume gerade in der Innenstadt klug organisieren müssen. Die Idee, das Tal zur Fußgängerzone zu machen, hat viel Zustimmung geerntet. Wir handeln und lassen die Verwaltung nun prüfen, ob und wie das möglich ist.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, soll der Umbau des Tals vorbereitet werden. Dabei ist es uns ganz wichtig, auf die Interessen der Menschen, die dort wohnen und arbeiten sowie derer, die zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen auf das Auto angewiesen sind, zu achten. Wir wollen einen Masterplan, der ein Konzept für die ganze Altstadt vorsieht und neben Anwohnern und dem ÖPNV, Taxis und dem Radverkehr auch das Gewerbe und den Lieferverkehr berücksichtigt. Nehmen wir als Beispiel auch Hotels oder Arztpraxen, auch hier muss es natürlich Ausnahmen geben. Dass das sehr gut funktionieren kann zeigen andere Städte, aber auch die Situation in der bestehenden Münchner Fußgängerzone, die wir mit dieser Initiative erweitern wollen.“

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

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