Gastro unterstützen - Ein sinnvolles Mehrwegkonzept für München

SPD-Stadträtin Dr. Julia Schmitt-Thiel
Foto: Susie Knoll

02. Juli 2020

In einem Jahr, am 03.07.2021, tritt das EU-Gesetz zum Verbot von Einweg-Plastik auch in Deutschland in Kraft. Besonders die Gastronomie wird davon betroffen sein. Daher haben die Fraktionen die Grünen - Rosa Liste und SPD/Volt gemeinsam einen Antrag auf den Weg gebracht, um die Münchner Gastronomie bei der Umstellung von Einweg auf Mehrweg zu unterstützen.

Dazu sagt Julia Schmitt-Thiel, umweltpolitische Sprecherin der SPD/Volt Fraktion:

„Die EU Richtlinie zum Verbot von Einwegplastik wird zu einschneidenden Umstellungen im Einweg-Verbrauch führen. Auch die Gastronomie wird darauf eine Antwort finden müssen. Wir möchten die Münchner Betriebe, Lokale und Cafés in diesem Umstrukturierungsprozess unterstützen und eine Anlaufstelle schaffen, die den Betrieben beratend zur Seite steht.

Mit einer Mehrweglösung für München können Ressourcen gespart und das Abfallaufkommen reduziert werden. Mit einem einheitlichen Pfandsystem ist ein problemloser Kreislauf unter den verschiedenen gastronomischen Einrichtungen innerhalb Münchens möglich, wie verschiedene Pfandsysteme für Kaffeebecher bereits bewiesen haben.

Die Situation hat sich durch die Corona-Richtlinien nochmals verschärft: Viele Münchnerinnen und Münchner unterstützen mit Take-Away-Bestellungen die Gastronomie. Eine Pfand-Infrastruktur unterstützt dies auch noch abfallfrei und entlasten die Gastronom*innen von den Kosten der Einweg-Verpackungen. Gemeinsam mit den Betrieben wollen wir das beste Konzept für München entwickeln“.

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